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Psychotherapeuten
Kammer NRW


Kammer für Psychologische
Psychotherapeuten
und Kinder- und Jugendlichen-
psychotherapeuten
Nordrhein-Westfalen

16.06.2012, Bochum

Psychologische Erste Hilfe bei Kindern und Jugendlichen


Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Ein Zusatztermin findet am 15.09.2012 statt.


9:00 Uhr bis 16:30 Uhr in Bochum
Teilnehmerzahl: 25, Teilnahmegebühr: 90 Euro (inkl. Mittagsimbiss und Getränke)
Fortbildungspunkte: 10

 

Wenn Kinder und Jugendliche bei belastenden Ereignissen beteiligt sind, bedarf es spezifischer Kompetenzen in der psychosozialen Notfallversorgung. Nach einer kurzen Einführung in notwendige theoretische Grundlagen (z.B. relevante Störungsbilder, Besonderheiten der kognitiv-emotionalen Verarbeitung, Elternarbeit) werden anhand von Standardsituationen Interventionen und Techniken der Psychologischen Ersten Hilfe (PEH) vorgestellt werden. Die Betreuung von Kindern und Jugendlichen nach typischen Ereignissen (z.B. Vergewaltigung, Verkehrsunfall, „Amoklauf“) soll in Rollenspielen eingeübt werden.

 

Programm

 

9:00 Uhr Anmeldung

9:15 Uhr bis 10:30 Uhr Vortrag mit Diskussion

 

  • Einführung in die Psychosoziale Notfallversorgung
  • Relevante Störungsbilder (Epidemiologie, Risikofaktoren)
  • Besonderheiten der kognitiv-emotionalen Verarbeitung
  • Elternarbeit (altersgerechte Hinweise und Hilfestellungen)
  • Überblick über die Psychologische Erste Hilfe (Prinzipien, Nebenwirkungen, Ablauf)

 

10:30 Uhr bis 10:45 Uhr Kaffeepause

 

10:45 Uhr bis 12:30 Uhr Fallbeispiele, Rollenspiele, Gruppenarbeit

 

  • Simulation 1: „Kommst du mal ins Jugendheim?“
  • Simulation 2: „Was ist mit Opa?“

 

12:30 Uhr bis 13:15 Uhr Mittagspause

 

13:15 Uhr bis 15:00 Uhr Fallbeispiele, Rollenspiele, Gruppenarbeit

 

  • Simulation 3: „Kalle ist tot!“
  • Simulation 4: „Völlig abgedreht!“

 

15:00 Uhr bis 15:15 Uhr Kaffeepause

 

15:15 Uhr bis 16:30 Uhr Vortrag mit Diskussion, ggf. Fallbeispiele, Rollenspiele

 

  • Umgang mit Subgruppen (islamische Familie, Menschen mit geistiger Behinderung)
  • Abschließende Diskussion

 

 

Referent

  • PD Dr. Christoph Kröger, Dipl.-Theol., Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut, Leiter der Hochschul- und Ausbildungsambulanz, TU Braunschweig

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