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Psychotherapeuten
Kammer NRW


Kammer für Psychologische
Psychotherapeuten
und Kinder- und Jugendlichen-
psychotherapeuten
Nordrhein-Westfalen

Samstag, 20. März 2010, Dortmund

Psychotherapeutische Akutversorgung im Notfall


9:00 bis 18:00 Uhr im TRYP Hotel Dortmund,

Emil-Figge Str. 41, 44227 Dortmund-Eichlinghofen

Teilnehmerzahl: 40, Teilnahmegebühr: 90 Euro (inkl. Mittagsimbiss, Getränke)

Fortbildungspunkte: 9


Niedergelassene und in Institutionen tätige PsychotherapeutInnen werden bei (Groß)schadenslagen in die Akutversorgung einbezogen. Dazu bieten die PTK NRW und die LPK Rheinland-Pfalz diese Fortbildung an. Sie vermittelt settingspezifische Kenntnisse über die psychotherapeutische Akutversorgung in (Groß)schadenslagen entsprechend den Empfehlungen der Bundespsychotherapeutenkammer. Im Vordergrund stehen die Fragen: Welche Strukturen bestehen? Wer wird von den Behörden im Fall einer Alarmierung für die Akutversorgung angesprochen? Was sind Indikationen und geeignete Maßnahmen, um bei Schadenslagen akute psychische Belastungen und Symptome zu lindern und das Risiko psychischer Folgeschäden klein zu halten?

 

Programm

9:00 Uhr Anmeldung
9:15 Uhr bis 18:00 Uhr Vorträge mit Diskussion anhand konkreter Beispiele (mit Pausen)

 

Überblick: Was ist psychotherapeutische Akutversorgung?

 

  • Zur Versorgungslage – Anlässe und verschiedene Schadensereignisse, aktuelle Beispiele und Versorgungsmaßnahmen
  • Identifikation und Betreuungsbedarf unterschiedlicher Gruppen: Erwachsene, Kinder und Jugendliche, ältere Patienten und Patienten mit anderem Kulturhintergrund verschiedener Nationalität und Sprache
  • Besonderheiten des psychotherapeutischen Kontakts im Notfall
    M. Heidt / Dr. Ch. Kröger / W. W. Wilk (Moderation)

 

Früherkennung und Frühintervention bei traumatischen Ereignissen

 

  • Neuere Forschungsergebnisse zur Früherkennung und Frühintervention
  • Erkennen, erfassen und dokumentieren von Ausmaß und Umfang des psychologisch-psychotherapeutischen Versorgungsbedarfs
  • Differentialdiagnostik und Indikationsstellung für Frühintervention im Einzelfall
  • Akut- und Frühinterventionen zur Stabilisierung von Patienten, Maßnahmen, Diagnostik des weiteren Behandlungsbedarfs
  • Verlaufsdiagnostik: Monitoring betroffener Personen
    Dr. Ch. Kröger

 

Strukturen und Finanzierung der Akutversorgung im Notfall

 

  • Informationen zu den Strukturen von Katastrophenabwehr und Rettungswesen
  • Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit und Gesundheitsvorsorgung
  • Aufgaben der Unfallkassen und Berufsgenossenschaften in der Prävention und Heilbehandlung
    M. Heidt / W. W. Wilk

 

Referenten

  • Matthias Heidt, Dipl.-Psych.
    Psychologischer Psychotherapeut, Kinder u. Jugendlichenpsychotherapeut, niedergelassen, Dahn, Beauftragter für Fragen der Notfallpsychotherapie der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz
  • Dr. Christoph Kröger, Dipl.-Psych.
    Psychologischer Psychotherapeut, Leiter der Hochschul- und Ausbildungsambulanz, TU Braunschweig, Beauftragter für Fragen der Notfallpsychotherapie der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen
  • Werner W. Wilk, Dipl.-Psych.
    Psychologischer Psychotherapeut, niedergelassen, Bielefeld, Ltd. Notfallpsychotherapeut, Vorstandsbeauftragter für die Psychotherapeutische Akutversorgung im Notfall der Psychotherapeutenkammer NRW, Vorstandsbeauftragter für Notfallpsychotherapie der Bundespsychotherapeutenkammer

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