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		<title>Aktuelle News der Psychotherapeutenkammer NRW</title>
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		<description>Hier lesen Sie die aktuellen News der Psychotherapeutenkammer NRW</description>
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			<title>Aktuelle News der Psychotherapeutenkammer NRW</title>
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			<description>Hier lesen Sie die aktuellen News der Psychotherapeutenkammer NRW</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 01 Sep 2010 12:41:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Ab 2011: ADHS nicht mehr im Morbi-RSA</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/no_cache/de/aktuelles/nachrichten-2010/detail/article/ab-2011-adhs-nicht-mehr-im-morbi-rsa.html</link>
			<description>BPtK fordert gesetzliche Neuregelung mit dem GKV-Finanzierungsgesetz (GKV-FinG)</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab 2011 gehört ADHS nicht mehr zu den Erkrankungen, deren  überdurchschnittliche Behandlungskosten durch den  morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) abgedeckt  sind. Die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit einem  Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) droht damit  für die gesetzlichen Krankenkassen zu einem Verlustgeschäft zu werden.</p>
<p> </p>
<p>Statt des krankheitsbezogenen Zuschlags in Höhe von 1.335 Euro  jährlich erhalten die Kassen ab 2011 z. B. für einen sechsjährigen  Jungen mit ADHS nur noch die krankheitsunabhängige Pauschale (1.052  Euro), bestehend aus einer Grundpauschale abzüglich der alters- und  geschlechtsbezogenen Abschläge aus dem Gesundheitsfonds. &quot;Mit dieser  Entscheidung stehen sämtliche innovativen Modelle und Verträge für eine  bessere Behandlung von ADHS-Kindern auf der Kippe&quot;, kritisierte Prof.  Dr. Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK).  &quot;Grund dafür ist ein gesetzgeberischer Fehler, der zu einer  grundsätzlichen Benachteiligung von Erkrankungen führt, die nur in  Kindheit und Jugend auftreten. Das muss im Rahmen der jetzigen  Gesundheitsreform (GKV-FinG) dringend korrigiert werden.&quot;</p>
<p> </p>
<p>Durch den Morbi-RSA werden seit 2009 die Kosten für 80 Krankheiten,  die besonders häufig und teuer sind, zwischen den gesetzlichen  Krankenkassen ausgeglichen. Bereits 2010 drohte ADHS aus der Liste der  Krankheiten gestrichen zu werden, für die die Kassen höhere Zuweisungen  aus dem Gesundheitsfonds erhalten. Der Grund besteht darin, dass im  Morbi-RSA nur Krankheiten berücksichtigt werden, wenn u. a. die  durchschnittlichen Kosten der von dieser Krankheit betroffenen  Versicherten das 1,5fache der durchschnittlichen Ausgaben eines  Versicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung überschreitet.  Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um eine Kinderkrankheit handelt  oder um eine Krankheit, die in jedem Lebensalter auftritt. Aufgrund der  deutlich niedrigeren Gesamtbehandlungskosten bei jüngeren Versicherten  ist das Überschreiten dieses Schwellenwertes für Krankheiten des  jüngeren Lebensalters selbst bei hohen krankheitsspezifischen Kosten  kaum zu erreichen. &quot;Ein solches Kriterium führt zu einer systematisch  falschen Bewertung von ADHS&quot;, stellte BPtK-Präsident Richter fest. ADHS  ist insbesondere eine Krankheit des Kindes- und Jugendalters. Über 90  Prozent aller ADHS-Diagnosen erhalten Patienten unter 18 Jahren.</p>
<p> </p>
<p>Da im vergangenen Jahr noch keine umfassende Überprüfung der  Krankheiten des Morbi-RSA erfolgt war, verzichtete das  Bundesversicherungsamt (BVA) 2010 darauf, allein ADHS zu streichen. In  diesem Jahr ergab die Prüfung für ADHS jedoch erneut ein knappes  Unterschreiten des Schwellenwertes. Die BVA-Entscheidung, ADHS aus der  Morbi-RSA-Liste zu streichen, könnte schon bald Spuren in den  Verhandlungen über neue Verträge zur integrierten Versorgung für diese  Patientengruppe hinterlassen. Bereits vor der Entscheidung des BVA waren  einzelne Kassen bestrebt, die Inhalte finanziell so stark zu  beschränken, dass die neuen Behandlungsmodelle kaum substanzielle  Verbesserungen für Kinder und Jugendliche hätten bewirken können. &quot;Die  beteiligten Krankenkassen werden nun um so mehr befürchten, dass sich  die Investitionskosten für neue und bessere Behandlungsmodelle von  Kindern und Jugendlichen mit ADHS nicht refinanzieren lassen&quot;, erklärte  der BPtK-Präsident. &quot;ADHS-Kinder gehören ab 2011 für die Kassen zu den  schlechten Risiken und damit zu den Verlierern im deutschen  Gesundheitssystem.&quot;</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Downloads:<br /></strong><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2010/09_2010/BPtK_ADHS_nicht_mehr/BPtK-Pressemitteilung_ADHS.pdf" target="_blank" >» Web-News der BPtK [pdf-Dokument, 27 KB]</a><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2010/09_2010/BPtK_ADHS_nicht_mehr/Stellungnahme_BPtK_27082010.pdf" target="_blank" >» Stellungnahme der BPtK vom 27.08.2010 [pdf-Dokument, 78 KB]</a><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2010/09_2010/BPtK_ADHS_nicht_mehr/Stellungnahme_BPtK_09042010.pdf" target="_blank" >» Stellungnahme der BPtK vom 09.04.2010 [pdf-Dokument, 83 KB]</a><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2010/09_2010/BPtK_ADHS_nicht_mehr/Stellungnahme_BPtK_31032010.pdf" target="_blank" >» Stellungnahme der BPtK vom 31.03.2010 [pdf-Dokument, 147 KB]</a></p>]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 12:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zunahme psychischer Erkrankungen</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/no_cache/de/aktuelles/nachrichten-2010/detail/article/zunahme-psychischer-erkrankungen.html</link>
			<description>Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/DIE GRÜNEN
In ihrer Antwort auf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/DIE GRÜNEN</h2>
<p>In ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/DIE  GRÜNEN (BT-Drs. 17/2663) nimmt die Bundesregierung umfassend Stellung  zur Versorgung psychisch kranker Menschen in Deutschland. Hintergrund  der Anfrage sind die sich häufenden Berichte über die Zunahme  psychischer Erkrankungen.</p>
<p> </p>
<p>Ob die unbestrittenen Zunahmen von diagnostizierten und zu  behandelnden psychischen Störungen auf steigende Erkrankungshäufigkeiten  in der Allgemeinbevölkerung zurückzuführen sind, kann die  Bundesregierung nicht beurteilen. Dazu fehlten valide und systematische  wissenschaftliche Belege. Derzeit werde allerdings die nächste Welle des  Bundesgesundheitssurveys durchgeführt, in der wie bereits 1998  psychische Störungen in der Allgemeinbevölkerung erfasst würden.  Erstmals würden dabei zusätzlich Informationen zur störungsspezifischen  Inanspruchnahme von Leistungen des Gesundheitswesens erhoben.</p>
<p> </p>
<p>In Ihrer Antwort skizziert die Bundesregierung auch ihre  gesundheitspolitischen Ziele bei der Versorgung von Menschen mit  psychischen Erkrankungen. Ein übergeordnetes Ziel sei die Gewährleistung  einer an wissenschaftlicher Evidenz, Qualität und Wirtschaftlich-keit  orientierten Versorgung. Künftige Entwicklungen müssten dabei jedoch  eine stärkere Personenzentrierung ermöglichen. Dazu sollten auch  innovative Versorgungsmodelle und grundsätzlich neuartige  Finanzierungsformen erprobt und implementiert werden sowie die  Prävention psychischer Störungen mehr Gewicht bekommen.</p>
<p> </p>
<p>Download:<br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2010/08_2010/Antwort_BR_kleine_anfrage.pdf" target="_blank" >» Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN: „Zunahme psychischer Erkrankungen“ (BT-Drs. 17/2663) [PDF-Dokument, 91 KB]</a></p>
<p> </p>]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 11:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jahrestagung des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie e.V. „Netzwerke in und mit der Gemeindepsychiatrie – Gemeinsame Zukunft und Herausforderung“ am 08.-10.09.2010 in Gelsenkirchen</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/no_cache/de/aktuelles/nachrichten-2010/detail/article/jahrestagung-des-dachverbandes-gemeindepsychiatrie-ev-netzwerke-in-und-mit-der-gemeindepsychiat.html</link>
			<description>Die Bundespsychotherapeutenkammer ist dieses Jahr Kooperationspartner bei der Jahrestagung des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundespsychotherapeutenkammer ist dieses Jahr Kooperationspartner bei der Jahrestagung des Dachverbandes Gemeindepsychiatrie, die im September 2010 in Gelsenkirchen stattfindet.</p>
<p> </p>
<p>Das Thema ist „Netzwerke in und mit der Gemeindepsychiatrie – Gemeinsame Zukunft und Herausforderung“, unter anderem geht es um eine bessere Vernetzung von Gemeindepsychiatrie und Psychotherapeuten.</p>
<p> </p>
<p>Die Jahrestagung ist von der PTK NRW akkreditiert und es können max. 18 Fortbildungspunkte erworben werden.</p>
<p> </p>
<p><strong>Nähere Informationen finden Sie unter:</strong><br /><a href="http://www.psychiatrie.de/dachverband" target="_blank" >www.psychiatrie.de/dachverband</a></p>
<p> </p>
<p><strong>Download:</strong><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2010/07_2010/DGP_Einladung_2-10.pdf" target="_blank" >» Tagungsprogramm mit Anmeldung [PDF-Dokument, 963 KB]</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Web-News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 12:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Loveparade 2010: Unterstützung im Trauma – Psychotherapeutische Akutversorgung abrufbar</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/no_cache/de/aktuelles/nachrichten-2010/detail/article/loveparade-2010-unterstuetzung-im-trauma-psychotherapeutische-akutversorgung-abrufbar.html</link>
			<description>Eine Feier der Freude wurde zur Katastrophe. Angehörige trauern, viele Beteiligte haben...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Feier der Freude wurde zur Katastrophe. Angehörige trauern, viele Beteiligte haben Schreckliches erlebt, wie Todesangst, ernsthafte Verletzungen oder miterleben müssen, wie Andere Leid erfahren oder sterben.</p>
<p> </p>
<p>Hilfe kann notwendig sein, um traumatische Erlebnisse zu verarbeiten und mit belastenden Erinnerungen, Gedanken und Gefühlen fertig zu werden. Das Unfassbare muss ausgehalten werden. Erinnerungen und Gefühle, die damit verbunden sind, können immer wieder in das Bewusstsein der Betroffenen zurückkehren, häufig so, als ob sie gerade erst passierten - auch können sich erst mit erheblicher Verzögerung nach dem traumatischen Erlebnis Belastungen und Symptome entwickeln.</p>
<p> </p>
<p>Die Akutversorgung einer seelischen Notlage ist grundlegender Bestandteil der psychotherapeutischen Gesundheitsversorgung. Psychotherapeutische Akutversorgung umfasst alle Maßnahmen, die Betroffenen psychisch zu stabilisieren, ihre seelische Not zu lindern und den weiteren Versorgungsbedarf abzuschätzen. Eine akute Belastungsreaktion ist eine normale Antwort auf ein unnormales Ereignis, so wie auch eine posttraumatische Belastungsstörung keine zwangsläufige Folge eines traumatischen Ereignisses ist. Entscheidend sind Dauer, Häufigkeit und Intensität des traumatischen Ereignisses sowie die Schwere und Dauer der nachfolgend erlebten Belastungen. Auch depressive Episoden nach Verlustereignissen können eine psychotherapeutische Behandlung notwendig machen.</p>
<p> </p>
<p>Unterstützung bieten Psychotherapeuten an. Sie helfen den Betroffenen, die Erinnerungen an das Trauma zu verarbeiten und mit den belastenden Gedanken und Gefühlen fertig zu werden. Die Psychotherapeutenkammer NRW führt eine Liste von Psychotherapeuten, die über Erfahrung und Kompetenzen in der Versorgung von Notfallpatienten verfügen. Über die Telefonnummer <strong>0211 / 522847-0</strong> können psychotherapeutische Ansprechpartner in NRW vermittelt werden. Bitte rufen Sie an, falls Sie Hilfe benötigen.</p>
<p> </p>
<p><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2010/07_2010/PM_Loveparade.pdf" target="_blank" >» Download der Pressemitteilung [PDF-Dokument, 35 KB]</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Pressemitteilung</category>
			<category>Web-News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 14:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fortbildungsveranstaltung &quot;Qualitätsgesicherte Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit ADHS&quot; am 06.10.2010 in Düsseldorf</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/no_cache/de/aktuelles/nachrichten-2010/detail/article/fortbildungsveranstaltung-qualitaetsgesicherte-versorgung-von-kindern-und-jugendlichen-mit-adhs-am.html</link>
			<description>Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. und die Psychotherapeutenkammer NRW laden zu der gemeinsamen Veranstaltung am 06. Oktober 2010 in Düsseldorf über vernetzte Versorgungsstrukturen bei ADHS im Kindesalter ein.</p>
<p> </p>
<p>Die Veranstaltung ist von der PTK NRW mit 4 Fortbildungspunkten akkreditiert.</p>
<p> </p>
<p><strong>Download:</strong><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2010/07_2010/Flyer_ADHS.pdf" target="_blank" >» Programm mit Anmeldung [PDF-Dokument, 984 KB]</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Web-News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 12:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Versorgung von traumatisierten Soldaten lückenhaft</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/no_cache/de/aktuelles/nachrichten-2010/detail/article/versorgung-von-traumatisierten-soldaten-lueckenhaft.html</link>
			<description>BPtK-Standpunkt zu Soldaten mit PTBS
Die Versorgung von Soldaten, die mit Kriegstraumata...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>BPtK-Standpunkt zu Soldaten mit PTBS</h2>
<p>Die Versorgung von Soldaten, die mit Kriegstraumata zurückkehren, ist  lückenhaft. Dies stellt die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) in  ihrem Positionspapier zur Versorgung von Soldaten mit Posttraumatischen  Belastungsstörungen (PTBS) fest.</p>
<p> </p>
<p>Im Jahr 2009 sind insgesamt 466 Soldaten mit der Diagnose PTBS  behandelt worden. Damit hat sich ihre Anzahl gegenüber 2008 (245 Fälle)  nochmals fast verdoppelt. Ein Grund ist u. a. die Zunahme von Einsätzen  in Afghanistan. Nach Ansicht der BPtK lässt sich die Versorgung von  Soldaten mit traumatischen Erlebnissen in folgenden Punkten verbessern:</p>
<p> </p>
<h2>Im Einsatzgebiet</h2>
<p>Der Sanitätsdienst im Einsatzgebiet bedarf ausreichend  qualifizierter Mitarbeiter, die eine psychotherapeutische Akutversorgung  im Notfall sicherstellen können. Dafür ist ein Stellenschlüssel  notwendig, der sich an epidemiologischen Daten zur Punktprävalenz von  PTBS orientiert.</p>
<p> </p>
<h2>Stationäre Versorgung</h2>
<p>Alle Bundeswehrkrankenhäuser sollten kriegstraumatische  Behandlungskonzepte für Soldaten mit PTBS anbieten. Engpässe entstehen  hier insbesondere dadurch, dass die vorhandenen psychiatrischen Stellen  nicht besetzt sind. Von 38 Dienstposten Sanitätsstabsoffizier-Psychiater  waren laut Jahresbericht des Wehrbeauftragten lediglich 22 besetzt.  Eine Möglichkeit, die Versorgung zu verbessern, besteht darin, auch auf  Psychologische Psychotherapeuten zurückzugreifen. Geprüft werden sollten  außerdem Kooperationen zwischen der Bundeswehr und den  Ausbildungsstätten für Psychologische Psychotherapeuten, damit  Bundeswehrpsychologen eine postgraduale Psychotherapeutenausbildung  absolvieren können.</p>
<p> </p>
<h2>Ambulante Versorgung</h2>
<p>Soldaten, die aufgrund einer PTBS einen niedergelassenen  Psychotherapeuten suchen, müssen mit monatelangen Wartezeiten rechnen.  Liegt der Truppenstützpunkt bzw. der Wohnort des Soldaten in einem  strukturschwachen Gebiet, ist seine Chance, in angemessener Zeit einen  Behandlungsplatz zu finden, besonders gering. In ländlichen Gebieten ist  die Versorgung mit Psychotherapeuten neunmal geringer als in  Kernstädten.</p>
<p> </p>
<p>Ein Weg, den Zugang für Soldaten zu vereinfachen, ist der Verzicht  auf das aufwändige Genehmigungsverfahren durch den Sanitätsdienst der  Bundeswehr. Für die Behandlung bei einem niedergelassenen  Psychotherapeuten ist im Rahmen der freien Heilfürsorge sowieso die  Überweisung durch einen Truppenarzt erforderlich.</p>
<p> </p>
<p>Das psychotherapeutische Angebot ließe sich zusätzlich dadurch  verbessern, dass Psychotherapeuten, die über die Approbation, aber nicht  über eine Kassenzulassung verfügen, zur Versorgung zugelassen werden.  Auch in diesem Fall werden die Behandlungskosten unmittelbar von der  Bundeswehr übernommen, allerdings nicht über die Kassenärztlichen  Vereinigungen abgerechnet.</p>
<p> </p>
<p>Download:</p>
<p><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2010/07_2010/bptk_standpunkt_ptbs.pdf" target="_blank" >» Positionspapier  der BPtK [PDF-Dokument, 85 KB]</a></p>]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 07:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>83. Gesundheitsministerkonferenz will Psychotherapeutenausbildung reformieren</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/no_cache/de/aktuelles/nachrichten-2010/detail/article/83-gesundheitsministerkonferenz-will-psychotherapeutenausbildung-reformieren.html</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 10:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>OPK tritt Versorgungswerk PTV NRW bei</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/no_cache/de/aktuelles/nachrichten-2010/detail/article/opk-tritt-versorgungswerk-ptv-nrw-bei.html</link>
			<description>Die Mitglieder der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer können seit heute Mitglied des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Mitglieder der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer können seit heute Mitglied des Versorgungswerks der PTK NRW werden. Alle Mitglieder der OPK, die am 1. Juli 2010 schon Kammermitglied sind, haben bis Ende des Jahres Zeit, sich für oder gegen eine Mitgliedschaft zu entscheiden. Für alle diejenigen, die erst nach dem 1. Juli Mitglied der Kammer werden, besteht Pflichtmitgliedschaft. Angestellte können sich von der Beitragspflicht befreien lassen. Das Versorgungswerk rechnet zunächst mit ca. 800 bis1.000 neuen OPK-Mitgliedern.</p>
<p> </p>
<p>Die Vertreterversammlung des Versorgungswerkes der Psychotherapeutenkammer NRW (PTV NRW) beschloss am 8. Juni einstimmig die notwendige Satzungsänderung, damit OPK-Mitglieder beitreten können. Diese wurde am 14. Juni im Ministerialblatt NRW veröffentlich und tritt am 1. Juli in Kraft.</p>
<p> </p>
<p>Das PTV NRW hat bereits 3.100 Mitglieder und ein Vermögen von ca. 30 Millionen Euro. Die Nettorendite betrug 2009 4,10 Prozent. Die Verwaltungskosten lagen 2009 bei 113 Euro pro Mitglied und Jahr. Dies entspricht 4,73 Prozent des Beitragsvolumens. Die Kosten für die Kapitalanlage belaufen sich auf 0,06 Prozent, was nochmal 12 Euro pro Kopf ausmacht. Erfreulich ist der Anstieg des Durchschnittsbeitrages von 309 Euro in 2008 auf 336 Euro in 2009 im Monat. Grund hierfür ist die hohe Zahl von Zusatzbeitragszahlern (730 Mitglieder) und die Entscheidung von angestellten Mitgliedern, sich mit freiwilligen Beiträgen eine attraktive zusätzliche Altersversorgung aufzubauen. Aufgrund sparsamer Geschäftsführung und erfolgreicher Kapitalanlage ist das Versorgungswerk in der Lage, die Anwartschaften und Renten ab dem 1. Januar 2011 um 1,4 Prozent zu erhöhen. Daneben wurde vorsorglich eine Biometrie-Rückstellung aufgebaut, um die künftige höhere Lebenserwartung der Mitglieder zu finanzieren, sowie die Verlustrücklage angesichts der derzeitigen Finanz- und Schuldenkrise erhöht.</p>]]></content:encoded>
			<category>Web-News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 10:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>BPtK fordert bessere psychotherapeutische Versorgung von Migranten</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/no_cache/de/aktuelles/nachrichten-2010/detail/article/bptk-fordert-bessere-psychotherapeutische-versorgung-von-migranten.html</link>
			<description>Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) fordert eine bessere psychotherapeutische Versorgung von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) fordert eine bessere psychotherapeutische Versorgung von Migranten. Migranten erkranken um fast 60 Prozent häufiger an Depressionen im Vergleich zur einheimischen Bevölkerung. Körperliche Beschwerden, für die sich keine organischen Ursachen feststellen lassen (somatoforme Störungen), treten bei Migranten fast doppelt so oft auf.</p>
<p> </p>
<p>Psychische Erkrankungen schränken Integrationsfähigkeit und -bereitschaft ein bzw. machen sie unmöglich. &quot;Für Migranten fehlen passende psychotherapeutische Behandlungsangebote&quot;, stellt BPtK-Präsident Prof. Dr. Rainer Richter fest. &quot;Wir fordern deshalb muttersprachliche Psychotherapeuten für Migranten, wenn dies nicht möglich ist, speziell ausgebildete Dolmetscher in der Psychotherapie.&quot; Besonders schlecht ist die Versorgung von Flüchtlingen, die den gleichen Anspruch auf Krankenbehandlung erhalten sollten wie Sozialhilfeempfänger.</p>
<p> </p>
<p><strong>Psychotherapie in der Muttersprache</strong></p>
<p> </p>
<p>&quot;In einer Psychotherapie ist es für Patienten von zentraler Bedeutung, persönliche Empfindungen und Erfahrungen, scham- und angstbesetzte Erinnerungen, Gedanken und Wünsche ausdrücken zu können. Daher ist die Muttersprache eigentlich eine unverzichtbare Voraussetzung für die Durchführung einer Psychotherapie&quot;, erklärt BPtK-Präsident Richter. Die BPtK fordert deshalb, für die größten Migrantengruppen in der ambulanten Versorgung lokal die Zulassung muttersprachlicher Psychotherapeuten zu prüfen. Wird ein lokaler Sonderbedarf angenommen, wenn in einem Stadtbezirk z. B. mehr als zehn Prozent der Bevölkerung einer bestimmten Migrantengruppe angehören, ergäbe sich für Berlin ein Sonderbedarf von sieben Psychotherapeuten, die in türkischer Sprache behandeln. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) sollte deshalb in seiner Bedarfsplanungs-Richtlinie als Kriterium für einen lokalen Sonderbedarf muttersprachliche Psychotherapie berücksichtigen. Sind muttersprachliche Psychotherapeuten nicht verfügbar, sollte ein Anspruch auf einen Dolmetscher bestehen. &quot;Qualifizierte Dolmetscher sind aufgrund ihrer Neutralität und Professionalität dafür geeignet&quot;, betont Richter, &quot;keine Lösung sind Angehörige mit Deutschkenntnissen.&quot;</p>
<p> </p>
<p><strong>Kinder von Migranten</strong></p>
<p> </p>
<p>Kinder von Migranten leiden öfter an psychischen Problemen als deutsche Kinder. So treten beispielsweise Essstörungen um 50 Prozent häufiger auf. Wie bei einheimischen Kindern und Jugendlichen besteht ein Zusammenhang zwischen psychischer Gesundheit und sozialer Schichtzugehörigkeit, wobei Kinder mit Migrationshintergrund häufiger aus einfachen sozialen Schichten stammen. Gleichzeitig nehmen Migrantenkinder jedoch erheblich seltener an Früherkennungsuntersuchungen teil (56 Prozent im Vergleich zu 85 Prozent bei Kindern deutscher Eltern). Die BPtK fordert schon seit Langem, die Früherkennungsuntersuchungen für Kinder generell ab dem vierten Lebensjahr (U8) um Screenings für psychische Auffälligkeiten zu ergänzen. Außerdem sollte mindestens eine zusätzliche Früherkennungsuntersuchung zwischen dem siebten und neunten Lebensjahr in der Schule stattfinden. &quot;Bisher besteht bei den Früherkennungsuntersuchungen eine Lücke zwischen dem sechsten und dem zwölften Lebensjahr&quot;, kritisiert der BPtK-Präsi¬dent. Mit einer Untersuchung im schulischen Setting könnten alle Kinder eines Jahrgangs erreicht werden. Von ihr profitieren insbesondere jene Kinder, die selten zu einem niedergelassenen Arzt gehen.</p>
<p> </p>
<p><strong>Traumatisierte Flüchtlinge</strong></p>
<p> </p>
<p>Ein besonderer Bedarf besteht bei der psychotherapeutischen Versorgung von Flüchtlingen. 2009 beantragten ca. 20.000 Menschen in Deutschland Asyl. Ein großer Teil dieser Menschen hatte traumatische Erlebnisse, insbesondere als Kriegsflüchtling und Folteropfer. Bei Posttraumatischen Belastungsstörungen oder anderen schweren psychischen Erkrankungen aufgrund von traumatischen Erlebnissen ist Psychotherapie die beste Behandlungsmethode. Stehen keine muttersprachlichen Psychotherapeuten zur Verfügung, sind speziell qualifizierte Dolmetscher erforderlich, die aufgrund der hohen Emotionalität der Behandlung oft gesonderte Supervision benötigen. Um eine angemessene Behandlung sicherzustellen, sollten Asylbewerber künftig denselben Anspruch auf Krankenbehandlung erhalten wie Sozialhilfeempfänger. Die bisherige Praxis einer sehr eingeschränkten Versorgung genügt nicht immer den europäischen medizinischen Mindeststandards, die in der Asylaufnahmerichtlinie (Richtlinie 2003/9/EG), der Qualifikationsrichtlinie (Richtlinie 2004/83/EG) und der Richtlinie für Opfer von Menschenhandel (Richtlinie 204/81/EG) festgelegt sind. &quot;Die Einschränkungen im Asylbewerberleistungsgesetz sind angesichts der häufigen, schweren psychischen Erkrankungen bei Flüchtlingen nicht zu rechtfertigen&quot;, kritisiert der BPtK-Präsident.</p>
<p> </p>
<p><strong>Spezialisierung von Krankenhäusern</strong></p>
<p> </p>
<p>Auch in der stationären Versorgung fehlen spezifische Angebote für Migranten. Der Gemeinsame Bundesausschuss sollte Krankenhäuser künftig verpflichten, in ihren Qualitätsberichten darüber zu informieren, ob sie über interkulturell geschulte Mitarbeiter verfügen, Psychotherapeuten mit den notwendigen sprachlichen Kompetenzen beschäftigen und Dolmetscherdienste oder spezialisierte Behandlungsangebote anbieten, wie z. B. Gruppentherapien für lokal häufige Migrantengruppen. Diese Informationen sollten für Patienten zugänglich gemacht werden, z. B. in Internetportalen für die Krankenhaussuche. Schließlich müsste der Einsatz von Dolmetschern und spezifischen Behandlungsangeboten für Migranten auch im neuen Entgeltsystem für Psychiatrie und Psychosomatik berücksichtigt werden.</p>
<p> </p>
<p><strong>Hintergrund: Psychische Erkrankungen bei Migranten</strong></p>
<p> </p>
<p>In Deutschland leben knapp sieben Millionen Menschen mit einem ausländischen Pass. Über 15 Millionen Menschen haben mindestens ein Elternteil, das nach Deutschland immigriert ist. Migration ist für viele Menschen mit kritischen Lebensereignissen und Belastungen verbunden, die das Risiko für eine psychische Erkrankung erhöhen. Dazu gehören insbesondere Identitätskrisen, verstärkte Familien- bzw. Generationenkonflikte, längere Trennungen von den Eltern, traumatische Erlebnisse auf der Flucht, prekäre Arbeits- und Wohnsituationen, wenige Sozialkontakte, unsicherer Aufenthaltsstatus und Diskriminierung durch die einheimische Bevölkerung. Nach einer Auswertung des Bundesgesundheitssurveys erkrankten Migranten um 20 Prozent häufiger als Einheimische während ihres Lebens an einer psychischen Störung, insbesondere an Depressionen und somatoformen Störungen. Migranten mit psychischen Erkrankungen nehmen bisher allerdings kaum ambulante Psychotherapie in Anspruch. Ein Grund dafür ist, dass kaum muttersprachliche Psychotherapeuten vorhanden sind. Psychotherapie ist im Vergleich zur körperlichen Medizin in besonderer Weise auf die gelungene sprachliche Verständigung zwischen Patient und Psychotherapeut angewiesen.</p>
<p> </p>
<p>Download:</p>
<p><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2010/06_2010/BPtK_Migranten/BPtK_Standpunkt_PT_Versorung_Migranten.pdf" target="_blank" >» BPtK-Standpunkt  &quot;Reformbedarf in der psychotherapeutischen Versorgung von Migranten&quot; [PDF-Dokument, 280 KB]</a></p>]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 15:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>6. Jahreskongress Psychotherapie am 23./24. Oktober 2010</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/no_cache/de/aktuelles/nachrichten-2010/detail/article/6-jahreskongress-psychotherapie-am-2324-oktober-2010-1.html</link>
			<description>Am 23./24. Oktober 2010 findet in Bochum der 6. Jahreskongress  Psychotherapie statt, der zusammen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 23./24. Oktober 2010 findet in Bochum der 6. Jahreskongress  Psychotherapie statt, der zusammen vom Hochschulverbund Psychotherapie  NRW und der Psychotherapeutenkammer NRW durchgeführt wird.  Themenschwerpunkt ist in diesem Jahr <strong>„Psychotherapie bei  problematischen Interaktionsmustern“</strong>.</p>
<p> </p>
<p>Insgesamt finden über 50 Workshops statt, zu deren Themen auch PTBS,  Essstörungen, sexuelle Störungen, affektive Störungen, Schlafstörungen,  ACT und Therapie bei Kindern und Jugendlichen gehören.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>PLENUMSVORTRÄGE:</strong></p>
<p><strong><br /></strong></p>
<p><strong>Prof. Dr. Martin Bohus: </strong>„Aktuelle Entwicklungen in der  Störungskonzeption sowie in der Behandlung von Persönlichkeitsstörungen  am Beispiel der Borderline-Persönlichkeitsstörung.“<strong> </strong></p>
<p><strong>Prof. Dr. Silvia Schneider: </strong>„Frühe Eltern-Kind-Interaktion und  ihre Bedeutung für die psychische Gesundheit.“<strong> </strong></p>
<p><strong>Dr. Bernt Schmitz: </strong>„Kognitive Verhaltenstherapie bei  Persönlichkeitsstörungen und unflexiblen Persönlichkeitsstilen: Konzept  und Evaluation eines psychoedukativen Programms.“</p>
<p> </p>
<p><strong>Anmeldung und nähere Informationen unter:</strong></p>
<p><a href="http://unifortbildung-psychotherapie.de/" target="_blank" >www.unifortbildung-psychotherapie.de<br /></a><br />Maximal 25 Fortbildungspunkte</p>
<p> </p>
<p><strong>Download:</strong></p>
<p><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Brosch%C3%BCren_Flyer/Flyer_WissenschaftPraxis2010__Final.pdf" target="_blank" >» Kongressflyer [PDF-Dokument, 1,8 MB]</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Web-News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 11:49:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Diotima-Ehrenpreis für die Versorgung schwer psychisch kranker Menschen verliehen</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/no_cache/de/aktuelles/nachrichten-2010/detail/article/diotima-ehrenpreis-fuer-die-versorgung-schwer-psychisch-kranker-menschen-verliehen.html</link>
			<description>Bundesgesundheitsminister Rösler würdigt Preisträger</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 14:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>16. Deutscher Psychotherapeutentag in Berlin</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/no_cache/de/aktuelles/nachrichten-2010/detail/article/16-deutscher-psychotherapeutentag-in-berlin.html</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 31 May 2010 12:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Informationspflichten gelten nicht für Gesundheitsdienstleistungen</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/no_cache/de/aktuelles/nachrichten-2010/detail/article/neue-informationspflichten-gelten-nicht-fuer-gesundheitsdienstleistungen.html</link>
			<description>Seit dem 17. Mai 2010 gelten neue Informationspflichten für  Dienstleister. Danach sind...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 17. Mai 2010 gelten neue Informationspflichten für  Dienstleister. Danach sind Dienstleister verpflichtet, zahlreiche  Angaben zu ihrem Unternehmen sowie den rechtlichen Bedingungen des  Vertragsabschlusses zu machen. Die neue Verordnung über Informationspflichten für  Dienstleistungserbringer (DL-InfoV) gilt sowohl für Gewerbetreibende als  auch für Freiberufler. Sie hat jedoch einige Ausnahmen. Nicht anwendbar  sind die neuen Informationspflichten u. a. auf Dienstleister, soweit  sie Gesundheitsdienstleistungen anbieten. Psychotherapeuten, die  ausschließlich Patienten behandeln, unterliegen deshalb nicht den neuen  Informationspflichten. Näheres zum Anwendungsbereich und zur Erfüllung  der Informationspflichten kann dem Informationsblatt des Bundesverbands  der Freien Berufe entnommen werden.</p>
<p> </p>
<p>Die Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung ist als  Rechtsverordnung auf Grundlage von § 6c der Gewerbeordnung erlassen  worden. Sie dient der Umsetzung der europäischen  Dienstleistungsrichtline in deutsches Recht. Die Verordnung gilt  zusätzlich zu bereits bestehenden Regelungen, wie dem Telemediengesetz  (Impressumspflicht), dem BGB (Fernabsatzrecht), der BGB-InfoV sowie der  Preisangabenverordnung (PAngV).</p>
<p> </p>
<p><strong>Downloads:</strong></p>
<p><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2010/05_2010/BPtK_Neue_Informationspflichten/Verordnung_dl_infov.pdf" target="_blank" >» Verordnung  über Informationspflichten für Dienstleistungserbringer (DL-InfoV)  [PDF-Dokument, 13 KB]<br /></a><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2010/05_2010/BPtK_Neue_Informationspflichten/bfb_infoblatt.pdf" target="_blank" >» Informationsblatt  des Bundesverbands der Freien Berufe [PDF-Dokument, 57 KB]</a></p><ul> </ul>]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 31 May 2010 11:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>VG Köln: Erhöhter Beitragssatz 2008 rechtmäßig</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/no_cache/de/aktuelles/nachrichten-2010/detail/article/vg-koeln-erhoehter-beitragssatz-2008-rechtmaessig.html</link>
			<description>Mit Urteil vom 13. April 2010 wies das Verwaltungsgericht Köln die Klage eines Kammermitglieds...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Urteil vom 13. April 2010 wies das Verwaltungsgericht Köln die Klage eines Kammermitglieds gegen den Beitragsbescheid für das Jahr 2008 ab. Nach Ansicht des Gerichts ist die Psychotherapeutenkammer berechtigt, einen jährlichen Regelbeitrag von € 350,00 zu fordern: Die gewählte Bemessungsgrundlage verstoße weder gegen das Willkürverbot noch das Äquivalenzprinzip. Die Psychotherapeutenkammer NRW habe sich mit dem einkommensunabhängigen Regelbeitrag ebenso wie die meisten Psychotherapeutenkammern im Bundesgebiet für einen praktikablen und sachgerechten Weg zur Festsetzung und Durchsetzung ihrer Kammerbeiträge entschieden, der eine aufwändige Überprüfung des Einkommens jedes einzelnen Kammermitglieds überflüssig mache. Da die von der Kammer laut ihrer Satzung und nach dem Heilberufsgesetz wahrzunehmenden Aufgaben nach Ablauf der Aufbauphase zugenommen hätten und somit auch der Nutzen für die Kammermitglieder gestiegen sei, sei es gerechtfertigt, einen erhöhten Kammerbeitrag zu fordern. Es sei auch nicht ersichtlich, dass sich die Kammer bei der Kalkulation der zu erwartenden Einahmen und Ausgaben von sachfremden Überlegungen habe leiten lassen. Schließlich sei auch die Differenzierung zwischen dem Regelbeitrag von € 350,00 und dem ermäßigten Kammerbeiträgen von € 250,00 bzw. € 190,00, welche nur auf Antrag gewährt werden, sachgerecht und verstoße nicht gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz. Die Psychotherapeutenkammer habe bei der Aufnahme der Ermäßigungstatbestände typisieren dürfen und sei nicht gehalten gewesen, allen Besonderheiten ihrer Mitglieder beitragsmäßig Rechnung zu tragen.</p>
<p> </p>
<p>In diesem Zusammenhang bestätigte das Gericht die Rechtmäßigkeit der Regelung der Beitragsordnung, aus der sich ergibt, dass bei niedergelassenen Kammerangehörigen, die nur wenige Stunden tätig sind, nicht der wegen Teilzeitbeschäftigung ermäßigte Beitrag festzusetzen ist: Ein angestelltes oder beamtetes Kammermitglied, das sein Einkommen ausschließlich aus einer Teilzeitbeschäftigung im Umfang von 20 Wochenstunden bezieht, habe in der Regel ein geringeres Einkommen als ein niedergelassener freiberuflich tätiger Psychotherapeut. Es habe zudem keine Möglichkeit, sein Einkommen durch eine freiberufliche Nebentätigkeit zu erhöhen, da es dann nicht mehr unter den Ermäßigungstatbestand fällt. Einem freiberuflichen Psychotherapeuten sei es hingegen jederzeit möglich, seinen Tätigkeitsumfang auszuweiten und damit seine Einnahmen zu erhöhen. Eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung gegenüber minderverdienenden niedergelassenen freiberuflichen Psychotherapeuten liege nicht vor, da diese nach der Beitragstabelle B (6) bei Vorliegen einer materiellen Notlage jederzeit die Stundung, Befreiung bzw. Ermäßigung von Beitragsforderungen beantragen können. Zudem liege ein weiterer sachlicher Grund für die Differenzierung darin, dass sich der Umfang der Tätigkeit, die bei einem in Teilzeit beschäftigten Angestellten oder Beamten anfällt, jederzeit durch entsprechende Bescheinigungen des Arbeitgebers nachweisen lasse. Das Vorliegen des Ermäßigungstatbestandes sei damit für die Psychotherapeutenkammer kontrollierbar. Bei einem niedergelassenen freiberuflich tätigen Psychotherapeuten, dessen Tätigkeitsumfang sich – abgesehen von den einzelnen gegenüber den Kassen belegbaren Therapiestunden – teilweise gar nicht messen lasse, sei eine Kontrolle aber praktisch undurchführbar.</p>
<p> </p>
<p>Download:</p>
<p><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2010/05_2010/Urteil_Beitragssatz/VG_Koeln_7_K_593_08_anonymisiert.pdf" target="_blank" >» Urteil des Verwaltungsgerichts Köln (7 K 593/08) [PDF-Dokument, 738 KB]</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Web-News</category>
			<category>Urteile und Kommentare</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 27 May 2010 10:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Medizinische Versorgungszentren nicht der ärztlichen Standespolitik opfern</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/no_cache/de/aktuelles/nachrichten-2010/detail/article/medizinische-versorgungszentren-nicht-der-aerztlichen-standespolitik-opfern.html</link>
			<description>Die deutsche Psychotherapeutenschaft warnt davor, die Medizinischen  Versorgungszentren (MVZ) „der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Psychotherapeutenschaft warnt davor, die Medizinischen  Versorgungszentren (MVZ) „der ärztlichen Standespolitik zu opfern“. Ambulante  Zentren, in denen verschiedene Ärzte und Psychotherapeuten zusammenarbeiten,  sind unverzichtbar, um multiprofessionell abgestimmte Behandlungen anzubieten  und den Beruf des Arztes bzw. Psychotherapeuten besser mit der Familie vereinbar  zu machen.</p>
<p> </p>
<p>„Nicht nur Ärzte  arbeiten freiberuflich“, betonte Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der  Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK). „Auch Psychotherapeuten entscheiden über  Diagnostik und Therapie grundsätzlich für und mit ihren Patienten. Es ist  deshalb inakzeptabel, dass MVZ künftig nur bei Mehrheitsbeteiligungen von Ärzten  zugelassen werden sollen.“ BPtK-Präsident Richter warnte davor, in der  Gesundheitspolitik einer einseitig ärztlichen Standespolitik zu folgen. „Dies  diskriminiert die anderen Gesundheitsberufe, die sich alle dem Wohl ihrer  Patienten verpflichtet fühlen. Es untergräbt das Vertrauen der Patienten in die  Qualität der Versorgung, die neben Ärzten durch eine Vielzahl weiterer  Gesundheitsberufe sichergestellt wird.“</p>
<p> </p>
<p>Der 16. Deutsche  Psychotherapeutentag, der am 8. Mai in Berlin stattfand, forderte die  Gesundheitspolitik deshalb auf, die Regelungen zur Trägerschaft eines MVZ im §  95 SGB V unverändert zu lassen, aber zu präzisieren, dass deren  fachlich-medizinische Leitung durch entsprechend qualifizierte und fachkundige  Personen wahrgenommen werden muss. Einrichtungen, die überwiegend der Versorgung  psychisch kranker Menschen dienen, sollten unter psychotherapeutischer Leitung  stehen können.</p>
<p> </p>
<p>Der Deutsche  Psychotherapeutentag sieht in MVZ einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung  der Angebotsstrukturen des deutschen Gesundheitssystems. Viele psychisch kranke  Menschen brauchen eine ambulante Versorgung durch multiprofessionelle Teams. MVZ  erleichtern die Organisation dieses Versorgungsangebots. Darüber hinaus bieten  MVZ für alle beteiligten Gesundheitsberufe Vorteile bei der Vereinbarkeit von  Familie und Beruf. Die Qualität der Versorgung in MVZ ist aus Sicht der  Psychotherapeutenschaft durch die gesetzlichen Regelungen zur Trägerschaft (§ 95  Abs. 1 SGB V) nicht gefährdet.</p>
<p> </p>
<p>Psychotherapeuten lassen  sich entsprechend ihrer Berufsordnungen weder durch ihre persönlichen  ökonomischen Interessen noch diejenigen ihrer Arbeitgeber leiten. Die  Psychotherapeutenschaft geht davon aus, dass dies die Richtschnur des Handelns  aller Leistungserbringer im deutschen Gesundheitssystem ist. „Anlass zur Sorge  gibt eigentlich nur, dass Ärzte für sich zunehmend Geschäftsfelder erschließen,  die weit über das Tätigkeitsspektrum eines Heilberufs hinausweisen. Beispiel  sind IGeL-Leistungen, die von Schönheitschirurgie bis Neuro-Enhancement reichen  und Patienten primär mit Gewinnerzielungsabsichten angeboten werden“, betonte  Prof. Richter.</p>
<p> </p>
<p>Download:</p>
<p><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2010/05_2010/BPtK_PM_MVZ/100510_MVZ.pdf" target="_blank" >» BPtK-Pressemitteilung: <span style="font-family: 'Franklin GothicBook','sans-serif';">Medizinische  Versorgungszentren nicht der ärztlichen Standespolitik opfern </span>[PDF-Dokument, 24 KB]</a></p>]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 11 May 2010 08:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>3. PiA-Bundeskonferenz diskutiert Ausbildungsreform</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/no_cache/de/aktuelles/nachrichten-2010/detail/article/3-pia-bundeskonferenz-diskutiert-ausbildungsreform.html</link>
			<description>Die Zukunft der Psychotherapeutenausbildung war zentrales Thema der 3.  PiA-Bundeskonferenz am 28....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zukunft der Psychotherapeutenausbildung war zentrales Thema der 3.  PiA-Bundeskonferenz am 28. April in Berlin. Die größte Priorität in der Debatte  um die Ausbildungsreform hatte für die PiA-Vertreter die Verbesserung der  Arbeits- und Ausbildungsbedingungen, die Sicherung einer angemessenen Vergütung  ihrer Tätigkeiten und die Schaffung eines gesicherten berufsrechtlichen Status  während der Ausbildung.</p>
<p> </p>
<p>Auf der PiA-Bundeskonferenz waren fast alle Landespsychotherapeutenkammern  vertreten - viele sowohl mit einem PiA-Vertreter für die Psychologischen  Psychotherapeuten als auch für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.  Peter Lehndorfer aus dem BPtK-Vorstand sprach ein Grußwort. Jürgen Tripp,  bisheriger Sprecher der PiA-Bundeskonferenz, berichtete über den Stand der  Diskussion.</p>
<p> </p>
<p>Die PiA-Bundeskonferenz diskutierte insbesondere die BPtK-Eckpunkte zur  Reform der Psychotherapeutenausbildung. Die PiA-Bundeskonferenz spricht sich für  breite Zugangsvoraussetzungen auf Masterniveau aus. Sie empfiehlt eine  Novellierung des Psychotherapeutengesetzes und der Ausbildungs- und  Prüfungsverordnungen. Priorität hat für die PiA dabei eine Verbesserung der  Arbeits- und Ausbildungsbedingungen sowie eine angemessene Vergütung der  geldwerten Arbeitsleistungen während der Ausbildung. Darüber hinaus sollte die  Praktische Tätigkeit curricular ausgestaltet werden. Auf dieser  Diskussionsgrundlage wurde ein gemeinsames Statement der PiA-Bundeskonferenz zur Reform der  Psychotherapieausbildung für den 16. Deutschen Psychotherapeutentag am 8.  Mai 2010 in Berlin verfasst.</p>
<p> </p>
<p>Zum Sprecher der PiA-Bundeskonferenz wurde Florian Hänke (Berlin, PPiA)  gewählt (13 Ja-Stimmen, drei Enthaltungen, keine Gegenstimme). Zur  Stellvertreterin wurde Judith Seha gewählt (NRW, KJPiA). Sie erhielt 14  Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen und keiner Gegenstimme. Die PiA-Bundeskonferenz  bedankt sich bei Jürgen Tripp und seiner Stellvertreterin, Christiane Götze, für  ihr Engagement und die äußerst konstruktive Zusammenarbeit.</p>
<p> </p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Download:<br /><br /></strong></span><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2010/05_2010/3._PiA_Bundeskonferenz/Statement.pdf" target="_blank" >» Statement der PiA-Bundeskonferenz [PDF-Dokument, 24 KB]</a></p>]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 05 May 2010 13:18:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bedarfsplanung diskriminiert ländliche Regionen&lt;br&gt;Gespräch mit CDU/CSU-Bundestagsfraktion</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/no_cache/de/aktuelles/nachrichten-2010/detail/article/bedarfsplanung-diskriminiert-laendliche-regionenbrgespraech-mit-cducsu-bundestagsfraktion.html</link>
			<description>Die Psychotherapeutenkammer NRW hat in Gesprächen mit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erläutert,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Psychotherapeutenkammer NRW hat in Gesprächen mit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion erläutert, warum die bisherige Bedarfsplanung ländliche Regionen diskriminiert und insbesondere Westfalen-Lippe gegenüber Nordrhein in der psychotherapeutischen Versorgung benachteiligt.</p>
<p> </p>
<p>Die Versorgung psychisch kranker Menschen ist in Westfalen-Lippe deutlich schlechter als in Nordrhein. Während in Nordrhein auf 100.000 Einwohner 29 Psychotherapeuten kommen, sind es in Westfalen-Lippe nur 20 Psychotherapeuten je 100.000 Einwohner. In Nordrhein ist die Versorgung mit Psychotherapeuten um 50 Prozent besser als in Westfalen-Lippe.</p>
<p> </p>
<p>Die bisherigen Verhältniszahlen in der Bedarfsplanung diskriminieren den ländlichen Raum. Nach derzeitigen Verhältniszahlen reicht in ländlichen Regionen ein Psychotherapeut für 23.106 Einwohner aus, während in Kernstädten ein Psychotherapeut für 2.577 Einwohner notwendig ist. Für diese enorme Spreizung der Verhältniszahlen existiert keine sachliche Begründung. Die Annahme, dass Menschen in der Stadt neunmal häufiger psychisch krank werden als auf dem Land, lässt sich fachlich nicht begründen. Die ungleiche Verteilung der unterschiedlichen Planungsbezirke (Stadt/Land) in Nordrhein und Westfalen-Lippe führt in der Summe dazu, dass die Versorgung psychisch Kranker in Westfalen-Lippe deutlich schlechter ist als in Nordrhein.</p>
<p> </p>
<p>Die Psychotherapeutenkammer NRW fordert deshalb eine grundlegende Reform der Bedarfsplanung, insbesondere:</p><ul> <li>die Sicherstellung einer wohnortnahen Versorgung durch eine kleinräumige Planung,</li> <li>eine sektorübergreifende Planung der Versorgungsangebote,</li> <li>eine adäquate Berücksichtigung von Häufigkeit und Schweregrad psychischer Erkrankungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.</li> </ul><p> </p>
<p>Zu- oder Abschläge bei Honoraren sowie Praxisaufkäufe aufgrund der bisherigen Verhältniszahlen für Psychotherapeuten lehnt die Psychotherapeutenkammer NRW ab. Sie würden zu einer Verschärfung der Unterversorgung führen.</p>
<p> </p>]]></content:encoded>
			<category>Web-News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 05 May 2010 13:07:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Resolution: KVWL soll KJP-Mindestquote gesetzeskonform umsetzen</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/no_cache/de/aktuelles/nachrichten-2010/detail/article/resolution-kvwl-soll-kjp-mindestquote-gesetzeskonform-umsetzen.html</link>
			<description>Am 23. April 2010 verabschiedete die Kammerversammlung einstimmig eine Resolution zur Umsetzung der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 23. April 2010 verabschiedete die Kammerversammlung einstimmig eine Resolution zur Umsetzung der KJP-Mindestquote in Westfalen-Lippe:</p>
<p> </p>
<p>„Wir fordern die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe auf, dafür einzutreten, dass die <br />20 %-Mindestquote für solche Behandler, die ausschließlich Kinder und Jugendliche psychotherapeutisch behandeln, gesetzeskonform umgesetzt wird.</p>
<p> </p>
<p>Die derzeit praktizierte Berücksichtigung der „doppelt Zugelassenen“ bei der Erfassung des bestehenden Versorgungsgrades führt dazu, dass es in Westfalen-Lippe im Vergleich zu Nordrhein zu einer erheblich schlechteren psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen kommt. Damit wird die bestehende Unterversorgung in Westfalen-Lippe festgeschrieben.“</p>]]></content:encoded>
			<category>Web-News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 13:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Reform der Bedarfsplanung</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/no_cache/de/aktuelles/nachrichten-2010/detail/article/reform-der-bedarfsplanung.html</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Web-News</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 11:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Zukunft des Heilberufes sichern – Eckpunkte einer Ausbildungsreform</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/no_cache/de/aktuelles/nachrichten-2010/detail/article/die-zukunft-des-heilberufes-sichern-eckpunkte-einer-ausbildungsreform.html</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Web-News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 16:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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