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		<title>Aktuelle News der Psychotherapeutenkammer NRW</title>
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		<description>Hier lesen Sie die aktuellen News der Psychotherapeutenkammer NRW</description>
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			<title>Aktuelle News der Psychotherapeutenkammer NRW</title>
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			<description>Hier lesen Sie die aktuellen News der Psychotherapeutenkammer NRW</description>
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		<lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 08:59:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>BPtK: Rund 4.000 Psychotherapeuten fehlen in der ambulanten Versorgung - Psychotherapeutische Versorgung auf dem Land nicht ausreichend</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/bptk-rund-4000-psychotherapeuten-fehlen-in-der-ambulanten-versorgung-psychotherapeutische-versor.html</link>
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			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 08:59:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wissenschaft als Grundlage der Psychotherapie - Diotima-Preis 2012 für Prof. Dr. Dietmar Schulte </title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/wissenschaft-als-grundlage-der-psychotherapie-diotima-preis-2012-fuer-prof-dr-dietmar-schulte.html</link>
			<description>Für seine besonderen Verdienste um die wissenschaftliche Fundierung der Psychotherapie und die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für seine besonderen Verdienste um die wissenschaftliche Fundierung der Psychotherapie und die Weiterentwicklung des Psychotherapeutenberufs erhält Prof. Dr. Dietmar Schulte heute den Diotima-Ehrenpreis 2012 der deutschen Psychotherapeutenschaft. <br /><br />„Professor Schulte hat sich wissenschaftlich und berufspolitisch außerordentlich engagiert, um Politik und Gesellschaft vom Nutzen der Psychotherapie zu überzeugen“, begründete Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), die diesjährige Wahl des Preisträgers. „Seine Mittel waren überaus einnehmend. Mit scharfem analytischen Verstand, größter wissenschaftlicher Akkuratesse und seinem hohen klinischen Engagement begegnete er Zweiflern und Kritikern, bis diesen die Argumente ausgingen. Als überzeugter Verfechter einer evidenzbasierten Psychotherapie setzte er sich immer für eine Verbindung von empirischer Forschung und klinischer Praxis ein und trug auf diese Weise maßgeblich zur Entwicklung des neuen Heilberufs bei, der für die Behandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen über die bestmöglichen wissenschaftlichen Kenntnisse und Kompetenzen verfügt.“<br /><br />Dietmar Schulte studierte von 1964 bis 1968 Psychologie an der Universität Münster. Von 1968 bis 1974 war er als wissenschaftlicher Assistent in der Abteilung für Klinische Psychologie unter der Leitung von Prof. Dr. Lilly Kemmler tätig. 1974 erhielt Prof. Schulte den Ruf auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für Klinische Psychologie an der Ruhr-Universität Bochum, wo er bis zu seiner Emeritierung 2009 wirkte. Dietmar Schulte gilt als einer der Pioniere der Verhaltenstherapie und der empirischen Psychotherapieforschung in Deutschland. In seinen Studien widmete er sich insbesondere der Behandlung von Angsterkrankungen und der Therapieprozessforschung. Seine Arbeiten zur Problemanalyse und zur Therapieplanung zählen zur den Standardwerken der Klinischen Psychologie. <br /><br />Seit den frühen 1970er Jahren engagierte sich Prof. Schulte für eine Professionalisierung der Psychotherapie. In diesem Zusammenhang etablierte er den weiterbildenden Studiengang Psychotherapie an der Ruhr-Universität Bochum, der das Modell für die heutigen Ausbildungsgänge zum Psychologischen Psychotherapeuten an psychologischen Universitätsinstituten wurde, und er errichtete das Zentrum für Psychotherapie als poliklinische Psychotherapieambulanz der Universität Bochum. Prof. Schulte war maßgeblich an der Entwicklung und dem Zustandekommen des Psychotherapeutengesetzes 1998 beteiligt. Von 1999 bis 2011 wirkte Prof. Schulte im Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie mit, dessen Arbeit er auch als Vorsitzender von 2005 bis zu seinem Ausscheiden 2011 stark prägte. Von 2004 bis 2006 war Prof. Schulte Mitglied der Weiterbildungskommission der BPtK, welche die im Mai 2006 verabschiedete Muster-Weiterbildungsordnung der Bundespsychotherapeutenkammer entwickelte.<br /><br />Der Diotima-Ehrenreis der deutschen Psychotherapeutenschaft wird einmal im Jahr an Personen oder Organisationen verliehen, die sich in besonderem Maß um die Versorgung psychisch kranker Menschen verdient gemacht haben. Der Preis ist nach Diotima aus Mantinea benannt, einer mythischen Priesterin der Antike. Sie gilt als Lehrerin des Sokrates, die ihn dazu inspirierte, als erster Philosoph die Seele des Menschen in den Mittelpunkt seines Denkens und Lehrens zu stellen.<br /><br /><br /><strong>Download:</strong><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/05_2012/20120511_Diotima_2012.pdf" target="_blank" >» <span class="external-link-new-window">Pressemitteilung der BPtK </span>[PDF-Dokument, 32 KB]</a></p>]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 08:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Psychotisch kranke Menschen leitliniengerecht versorgen - BPtK-Veranstaltung stellt Modelle guter psychotherapeutischer Versorgung vor</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/psychotisch-kranke-menschen-leitliniengerecht-versorgen-bptk-veranstaltung-stellt-modelle-guter-ps.html</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 13:00:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Anteil betrieblicher Fehltage durch psychische Erkrankungen verdoppelt - Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage der LINKEN</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/anteil-betrieblicher-fehltage-durch-psychische-erkrankungen-verdoppelt-antwort-der-bundesregierung.html</link>
			<description>Die Bundesregierung hat auf eine Kleine Anfrage der LINKEN (Bundestagsdrucksache 17/9287) hin...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung hat auf eine Kleine Anfrage der LINKEN (Bundestagsdrucksache 17/9287) hin errechnet, dass sich der Anteil von Arbeitsunfähigkeitstagen (AU-Tage) aufgrund von psychischen Erkrankungen seit 2001 verdoppelt hat. Entfielen im Jahr 2001 noch 6,6 Prozent aller AU-Tage auf psychische Erkrankungen, waren es 2010 bereits 13,1 Prozent. Damit bestätigen sich die Analysen der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK). Insgesamt entstanden 2001 33,6 Millionen AU-Tage aufgrund von psychischen Erkrankungen, im Jahr 2010 wurden 53,5 Millionen AU-Tage durch psychische Erkrankungen verursacht. Arbeitsunfähigkeitstage aufgrund psychischer Erkrankungen sind bei Frauen deutlich häufiger als bei Männern und bei Erwerbstätigen ab 45 Jahren häufiger als bei jüngeren Erwerbstätigen. Auch die Erwerbsminderungsrenten aufgrund psychischer Erkrankungen haben von 2001 bis 2010 erheblich zugenommen – bei Männern um 66 Prozent, bei Frauen um 97 Prozent.<br /><br />Psychische Erkrankungen führten im Jahr 2008 zu direkten Kosten von 28,6 Milliarden Euro, dies entspricht 11,3 Prozent aller direkten Krankheitskosten (Behandlungs-, Präventions-, Rehabilitations-, Pflege- und Verwaltungskosten aller privaten und öffentlichen Leistungserbringer). Hinzu kommen indirekte Kosten durch Arbeitsunfähigkeit, Verlust an Erwerbsjahren, Invalidität und vorzeitigem Tod. Die Bundesregierung schätzt den durch psychische Erkrankungen bedingten Produktionsausfall auf 26 Milliarden Euro/Jahr und den Verlust an Bruttowertschöpfung auf 45 Milliarden Euro/Jahr. Rund 18 Prozent aller verlorenen Erwerbsjahre waren im Jahr 2008 durch psychische Erkrankungen verursacht.<br /><br />Umfrageergebnisse bestätigen die Zunahme psychischer Belastungen im Arbeitsprozess zwischen 1999 und 2006. Danach steigt in den deutschen Betrieben der Zeitdruck und die Arbeitnehmer müssen immer häufiger mehrere Tätigkeiten gleichzeitig ausführen und die Arbeiten unterbrechen, weil andere Aufgaben direkt zu erledigen sind. Die LINKE fordert deshalb die Einführung einer „Anti-Stress-Verordnung“. Die Bundesregierung betont demgegenüber, dass der bestehende rechtliche Rahmen erst ausgeschöpft werden solle.<br /><br /><br /><strong>Download:</strong><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/05_2012/BPtK_Antwort_Bundesregierung.pdf" target="_blank" >» Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der LINKEN (Bundestagsdrucksache 17/9478) <span class="external-link-new-window"></span>[PDF-Dokument, 166 KB]</a></p>]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 08:13:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Psychotherapeuten arbeiten überdurchschnittlich&lt;br&gt;  Antwort auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – BT-Drs. 17/9231</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/psychotherapeuten-arbeiten-ueberdurchschnittlichbr-antwort-auf-eine-kleine-anfrage-von-buendnis-9.html</link>
			<description>Psychotherapeuten arbeiten auf dem Land und in Ostdeutschland überdurchschnittlich viel. Der Anteil...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Psychotherapeuten arbeiten auf dem Land und in Ostdeutschland überdurchschnittlich viel. Der Anteil der Psychotherapeuten, die mehr als die durchschnittliche Patientenzahl ihrer Arztgruppe versorgen, liegt in Mecklenburg-Vorpommern bei 61,4 Prozent, in Sachsen-Anhalt bei 58,4 Prozent und in Thüringen bei 59,3 Prozent. In Städten wie z. B. Hamburg sind dies 26,1 Prozent der Psychotherapeuten, in Bremen 18,4 Prozent und in Berlin 17,7 Prozent. Dies geht aus aktuellen Zahlen hervor, die die Bundesregierung als Antwort auf die Kleine Anfrage der GRÜNEN „Tätigkeitsumfänge in der vertragsärztlichen Versorgung“ vorgelegt hat. <br /><br />„Dort, wo die Wartezeiten psychisch kranker Menschen auf einen Therapieplatz besonders lang sind, bieten Psychotherapeuten überdurchschnittlich viele Therapiestunden an, um die Versorgungsengpässe zu entschärfen“, erklärt Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK). „Aufgrund der viel zu geringen Zahl zugelassener Psychotherapeuten lassen sich die Wartezeiten aber kaum verkürzen. In ländlichen Gebieten warten psychisch kranke Menschen trotzdem besonders lange auf einen ersten Termin beim Psychotherapeuten, in Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise 4,5 Monate.“<br /><br />Grundsätzlich stehen Psychotherapeuten für gesetzlich krankenversicherte Patienten überdurchschnittlich zur Verfügung. Der Anteil sogenannter Hobbypraxen ist geringer als bei vielen anderen Arztgruppen. Nach KBV-Berechnungen arbeiten 3,1 Prozent der Psychotherapeuten weniger als 60 Stunden im Quartal. Dieser Anteil beträgt bei Hausärzten dagegen 4,8 Prozent, bei Chirurgen 6,6 Prozent und bei Augenärzten 9,5 Prozent. „Psychotherapeuten erfüllen ihren Versorgungsauftrag mindestens genauso gut wie die meisten Ärzte“, stellt BPtK-Präsident Richter fest. <br /><br />Psychotherapeuten beantragen überdurchschnittlich häufig die Aufteilung einer Zulassung in zwei halbe Praxissitze. Von den 21.775 Vertragspsychotherapeuten verfügen 1.286 über eine halbe Zulassung und dürfen entsprechend nur im Umfang eines halben Versorgungsauftrags behandeln. Das sind 5,9 Prozent aller Psychotherapeuten. Dagegen arbeiten nur 0,7 Prozent aller Hausärzte und 1,9 Prozent aller Fachinternisten mit einem halben Praxissitz. Im Durchschnitt verfügen nur 2 Prozent aller Ärzte über eine halbe Zulassung. „Wer ärztliche und psychotherapeutische Arbeitszeiten vergleicht, darf diese Unterschiede nicht vernachlässigen“, fordert der BPtK-Präsident.<br /><br />Vertragsärzte und -psychotherapeuten mit vollem Versorgungsauftrag sind verpflichtet, gesetzlich versicherten Patienten wöchentlich mindestens 20 Stunden zur Verfügung zu stehen, bei einem halben Praxissitz sind dies 10 Wochenstunden. Zu dieser Arbeitszeit zählt die Therapiezeit von jeweils mindestens 50 Minuten. Weitere 20 Minuten werden z. B. für Praxisführung, Dokumentation und Abrechnung pro Sitzung veranschlagt – tatsächlich dürfte der Zusatzaufwand noch höher liegen. Nach BPtK-Berechnungen arbeiten Psychotherapeuten durchschnittlich 20 bis 23 Stunden je Woche direkt mit GKV-Patienten, sodass sie auf eine Arbeitszeit von mindestens 30 bis 36 Stunden kommen. „Die große Mehrheit der Psychotherapeuten erfüllt ihre vertraglichen Pflichten“, urteilt Richter. „Bei den Wenigen aber, die ihren Versorgungsauftrag sehr deutlich nicht erfüllen, hätten die Kassenärztlichen Vereinigungen längst einschreiten müssen, und zwar bei allen Arztgruppen.“<br /><br /><br /><strong>Downloads:</strong></p>
<p><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/04_2012/PM_BPtK_Psychotherapeuten_arbeiten_%C3%BCberdurchschnittlich.pdf" target="_blank" >» Pressemitteilung  der BPtK: Psychotherapeuten arbeiten überdurchschnittlich - Antwort auf  eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – BT-Drs. 17/9231 [PDF-Dokument, 32 KB]</a><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/04_2012/Anlage_PM.pdf" target="_blank" >» Anlage zur Pressemitteilung: Tabellen [PDF-Dokument, 240 KB]</a><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/04_2012/Antwort-der-Bundesregierung_kl_Anfrage_GR%C3%9CNEN_.pdf" target="_blank" >» Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der GRÜNEN (BT-Drs. 17/9231)[PDF-Dokument, 240 KB]</a></p>
<p><br /><br /></p>]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 09:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schneller in psychotherapeutische Behandlung&lt;br&gt;BPtK-Ratgeber gegen lange Wartelisten</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/schneller-in-psychotherapeutische-behandlungbrbptk-ratgeber-gegen-lange-wartelisten.html</link>
			<description>Psychisch kranke Menschen warten in Deutschland durchschnittlich mehr als drei Monate auf einen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Psychisch kranke Menschen warten in Deutschland durchschnittlich mehr als drei Monate auf einen Termin bei einem niedergelassenen Psychotherapeuten. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) hat deshalb einen Ratgeber für Patienten herausgegeben, die nicht so lange warten können. Die gesetzlichen Krankenkassen sind gesetzlich verpflichtet, für eine rechtzeitige Behandlung zu sorgen. Stehen dafür nicht ausreichend Ärzte oder Psychotherapeuten zur Verfügung, kann der Versicherte auch auf Psychotherapeuten in Privatpraxen zurückgreifen. Die Krankenkasse muss die Kosten für diese Behandlung tragen, wenn der Versicherte nachweisen kann, dass sonst eine dringend notwendige Psychotherapie nicht rechtzeitig oder nicht in zumutbarer Entfernung möglich gewesen wäre. Grundlage ist der Anspruch auf Kostenerstattung nach § 13 Absatz 3 SGB V.<br /><br />„Psychische Erkrankungen, die nicht behandelt werden, führen dazu, dass diese Erkrankungen erneut auftreten und chronifizieren“, erklärt BPtK-Präsident Prof. Dr. Rainer Richter. „Mehr als die Hälfte aller Menschen mit einer Depression erkranken nach einer ersten Erkrankung erneut. Nach einer zweiten Erkrankung erhöht sich das Risiko, wieder zu erkranken, auf 70 Prozent und nach einer dritten Erkrankung sogar auf 90 Prozent. Bei einer Depression ist es deshalb wichtig, dass sie gleich beim ersten Mal erkannt und frühzeitig behandelt wird. <br /><br />Der BPtK-Ratgeber zur Kostenerstattung enthält z. B. ein Musterschreiben an die gesetzliche Krankenkasse und erläutert, auf was ein Versicherter achten muss, wenn er sich bei einem Psychotherapeuten in Privatpraxis behandeln lassen muss.<br /><br /><br /></p>
<p><strong>Downloads:</strong></p>
<p><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/04_2012/12_04_20_PM_BPtK.pdf" target="_blank" >» Pressemitteilung der BPtK: Schneller in psychotherapeutische Behandlung - BPtK-Ratgeber gegen lange Wartelisten [PDF-Dokument, 29 KB]</a></p>
<p><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/04_2012/BPtK_Ratgeber_Kostenerstattung.pdf" target="_blank" >» Kostenerstattung - Ein BPtK-Ratgeber für psychisch kranke Menschen [PDF-Dokument, 240 KB]</a></p>]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 08:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Steffens: Nachholbedarf bei frauenspezifischer Gesundheitsversorgung - NRW-Gesundheitsministerin kündigt Kompetenzzentrum an</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/steffens-nachholbedarf-bei-frauenspezifischer-gesundheitsversorgungbrnrw-gesundheitsministerin-k.html</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Web-Bericht</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 10:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>E-Learning-Curriculum „Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch“</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/e-learning-curriculum-praevention-von-sexuellem-kindesmissbrauch.html</link>
			<description>Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie der Medizinischen Fakultät an der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie der Medizinischen Fakultät an der Universität Ulm führt unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Jörg M. Fegert und Herrn Dr. Hubert Liebhardt ein Projekt zur Entwicklung eines webbasierten und zertifizierten E-Learning-Curriculums „Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch“ durch. Das Projekt ist vom Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) beauftragt und steht im Einklang mit dem Runden Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch“.<br /><br />Ab <strong>sofort </strong>können Fachkräfte, die direkt aber auch indirekt mit Kindern und Jugendlichen in pädagogischen und medizinisch-therapeutischen Kontexten arbeiten, sich unter der Web-Adresse <a href="http://www.elearning-kinderschutz.de/missbrauch" target="_blank" >www.elearning-kinderschutz.de/missbrauch</a> für die <strong>kostenlose Kursteilnahme</strong> registrieren, welche in den ersten drei Jahren durch Evaluationsstudien begleitet wird. <strong>Kursbeginn ist der 17.07.2012</strong>.<br /><br /><strong>Bis 30.04.2012</strong> besteht zudem an gleicher Stelle die Möglichkeit, an einer <strong>Online-Befragung</strong> teilzunehmen, die die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer erfasst. Die Ergebnisse sollen im Curriculum bzw. dessen didaktischer Ausgestaltung Berücksichtigung finden. Durch Teilnahme an der Online-Befragung kann also der weitere Verlauf des Projektes maßgeblich beeinflusst werden.</p>
<p><br /><strong>Download:</strong><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/04_2012/E-Learning-Curriculum.pdf" target="_blank" >» Anschreiben zum E-Learning-Curriculum [PDF-Dokument, 57 KB]</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Web-News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 14:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kammerversammlung am 24. März 2012</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/kammerversammlung-am-24-maerz-2012.html</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Web-Bericht</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 13:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Vorankündigung 8. Jahreskongress Psychotherapie -&lt;br&gt;Psychotherapie bei Eltern und Kindern: Wirkungen und Nebenwirkungen</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/vorankuendigung-8-jahreskongress-psychotherapiebr2021oktober-2012-bochum-psychotherapie-bei.html</link>
			<description>Am 20./21. Oktober 2012 findet in Bochum der 8. Jahreskongress Psychotherapie statt, eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 20./21. Oktober 2012 findet in Bochum der 8. Jahreskongress Psychotherapie statt, eine gemeinsame Veranstaltung des Hochschulverbundes Psychotherapie NRW und der Psychotherapeutenkammer NRW.<br /><br />Schwerpunktthema der Plenumsvorträge und der Workshops ist in diesem Jahr:<br /><em>Psychotherapie bei Eltern und Kindern: Wirkungen und Nebenwirkungen</em><br /><br /><span style="text-decoration: underline;">Die Plenumsvorträge sind:</span><br /><br />Prof. Dr. Fritz Mattejat (Philipps-Universität Marburg): <em>„Kinder psychisch kranker Eltern: Auswirkungen psychischer Erkrankungen von Eltern auf Kinder“</em><br /><br />Prof. Dr. Silvia Schneider (Ruhr-Universität Bochum): <em>„Eltern psychotherapeutisch behandelter Kinder: Auswirkungen der Psychotherapie des Kindes auf die Eltern“</em><br /><br />Prof. Dr. Kurt Hahlweg (Technische Universität Braunschweig): <em>„Kinder psychotherapeutisch behandelter Eltern: Transmission der Effekte von Psychotherapie auf Kinder“</em><br /><br /><span style="text-decoration: underline;">Kongressort:<br /></span></p>
<p><br />EBZ/Campus-Hotel, Springorumallee 20, 44795 Bochum</p>
<p><br /><br />Zum Thema: <em>Welche Relevanz hat die Einbeziehung von Eltern in die Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen?</em> ist ein Workshop geplant, in dem Vertreter der unterschiedlichen psychotherapeutischen Verfahren ihre Erkenntnisse und praktisches Wissen austauschen werden.<br /><br />Die inhaltlichen Schwerpunkte der weiteren Workshops werden u.a. in den Bereichen <em>Psychotraumatologie, Suizidalität, Essstörungen, Affektive Störungen, Achtsamkeitsbasierte Verfahren und Schlafstörungen</em> liegen. <br /><br />Wir laden alle Interessierten herzlich ein, sich diesen Termin vorzumerken.</p>
<p> </p>
<p><strong>Download:</strong><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/03_2012/Flyer_Vorankuendigung_WissenschaftPraxis.PDF" target="_blank" >» Vorankündigungsflyer [PDF-Dokument, 1,2 MB]</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Web-News</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 16:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mehr als jeder zweite Euro von einem Spielsüchtigen -&lt;br&gt;Experten fordern besseren Schutz vor Glücksspielautomaten</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/mehr-als-jeder-zweite-euro-von-einem-spielsuechtigen-brexperten-fordern-besseren-schutz-vor-gluec.html</link>
			<description>Nach Ansicht von Fachleuten reichen die geplanten Maßnahmen der  Bundesregierung zum Schutz vor...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Ansicht von Fachleuten reichen die geplanten Maßnahmen der  Bundesregierung zum Schutz vor Glückspielautomaten nicht aus. Jeder  zweite Euro, den die Automatenindustrie einnimmt, stammt von einem  Spielsüchtigen. Das ergab eine Anhörung des Ausschusses für Gesundheit  des Deutschen Bundestages zum Antrag der SPD-Fraktion „Glückspielsucht  bekämpfen“ am 21. März 2012. Auch die Bundespsychotherapeutenkammer  (BPtK) hatte sich in Ihrer Stellungnahme zur Novellierung der  Spielverordnung für schärfere Maßnahmen gegen die Spielsucht  ausgesprochen.</p>
<p> </p>
<p>Glücksspielautomaten haben aufgrund ihrer leichten  Verfügbarkeit und der schnellen Spielabfolge ein hohes Suchtpotenzial.  Die Automatenindustrie verweist auf die geringe Häufigkeit der  Spielsucht in der gesamten Bevölkerung, die mit 0,6 bis 1,2 Prozent der  Bevölkerung in den letzten zwölf Monaten eher gering ist. Untersucht man  jedoch spezifische Spielergruppen, so belegen die Daten insbesondere  für die Automatenspiele ein sehr hohes Suchtpotential. Studien zufolge  liegt der Anteil der Spielsüchtigen bei Glückspielautomaten zwischen  neun und 42 Prozent. Das führt nach Ansicht des Experten Prof. Michael  Adams von der Universität Hamburg dazu, dass mehr als jeder zweite Euro,  den die Automatenindustrie einnimmt, von einem Spielsüchtigen stammt.  „Ein süchtiger Spieler weist ein mindestens 10-mal so hohes Spielvolumen  wie ein Freizeitspieler auf. Im Ergebnis liegt die Spannweite der  Einnahmen mit Süchtigen an den Gesamteinnahmen zwischen 50 und 60  Prozent“, errechnete Adams. Der Glücksspielmarkt ist ein  Milliardenmarkt. In Deutschland erzielten die Anbieter im Jahr 2009 9,4  Milliarden Bruttoeinnahmen. Fast die Hälfte dieser Einnahmen (4,41  Milliarden Euro) entfallen dabei auf das Automatenspiel.</p>
<p> </p>
<p>Die  Experten waren sich deshalb einig, dass eine wirksame Suchtprävention  beim Automatenspiel entweder ein vollständiges Verbot der Automaten nach  Schweizer Vorbild oder eine umfangreiche Markteinschränkung in  Verbindung mit einer Entschärfung der Spielautomaten und der Einführung  einer Spielerkarte erfordere. Darüber hinaus wurden einheitliche  Regelungen für alle Bundesländer gefordert. „Das derzeit bestehende  Chaos in Deutschland im Glücksspielbereich ist nicht zuletzt darauf  zurückzuführen, dass sich jeder und niemand richtig zuständig fühlt“,  kritisierte Prof. Dr. Tilman Becker von der Forschungsstelle Glücksspiel  der Universität Hohenheim. Einheitliche Regelungen könnten durch eine  „Gambling Commission“, wie sie in anderen europäischen Ländern üblich  ist, geschaffen werden. Eine solche Kommission, die umfassend das  Glücksspiel reguliert, könnte alle Aufgaben von der Lizenzerteilung,  über die Zulassung und Kontrolle der Software bis zur Durchführung von  wissenschaftlichen Studien und der Beratung der Politik übernehmen.</p>
<p> </p>
<p><strong>Downloads:</strong><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/03_2012/Stellungnahme_Spielverordnung.pdf" target="_blank" >» Stellungnahme der BPtK vom 06.03.2012 zur sechsten Verordnung zur Änderung der Spielverordnung - Diskussionsentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie [PDF-Dokument, 288 KB]</a><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/03_2012/Antrag_17_6338.pdf" target="_blank" >» Antrag der Abgeordneten der Fraktion der SPD „Glücksspielsucht bekämpfen&quot; (BT-Drs. 17/6338)  [PDF-Dokument, 111 KB]<br /></a><br /><strong> </strong></p>
<p><strong>Link:</strong><br /><a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a14/anhoerungen/q_Gluecksspielsucht/Stellungnahmen/index.html" target="_blank" >» Stellungnahmen zum Antrag der Abgeordneten der Fraktion der SPD „Glücksspielsucht bekämpfen“ (BT-Drs. 17/6338) beim Ausschuss für Gesundheit des Bundestags</a></p>]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 15:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Opfer sexuellen Missbrauchs benötigen mehr Therapieplätze - BPtK fordert schnelle Bereitstellung der zugesagten 100 Millionen Euro</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/opfer-sexuellen-missbrauchs-benoetigen-mehr-therapieplaetze-bptk-fordert-schnelle-bereitstellung-d.html</link>
			<description>Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) fordert einen schnellen Ausbau des Beratungsnetzes und der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) fordert einen schnellen Ausbau des Beratungsnetzes und der Behandlungsplätze für die Opfer von sexueller Gewalt. „Die Betroffen warten“, erklärt BPtK-Präsident Prof. Dr. Rainer Richter. „Bund und Länder haben Hilfen von 100 Millionen Euro zugesagt. Doch bis jetzt ist nichts passiert.“</p>
<p> </p>
<p>Der Runde Tisch „Sexueller Kindesmissbrauch“ hatte am 30. November 2011 seinen Abschlussbericht verabschiedet und Empfehlungen für bessere und schnellere Hilfen für Menschen ausgesprochen, die als Kinder oder Jugendliche Opfer sexuellen Missbrauchs wurden. Darin beklagten insbesondere die Betroffenen, dass es zu wenig Beratungsstellen und Behandlungsplätze für die Opfer gebe. In Deutschland warten Patienten durchschnittlich mehr als drei Monate auf ein erstes Gespräch bei einem niedergelassenen Psychotherapeuten. Dringend notwendig ist aber auch der Ausbau eines Beratungsnetzes in Ländern und Kommunen. Insgesamt hatten Bund und Länder zugesagt, 100 Millionen Euro bereitzustellen.</p>
<p> </p>
<p>Die BPtK ist im neugegründeten Fachbeirat beim Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung durch Prof. Dr. Rainer Richter vertreten.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Download:</strong><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/03_2012/PM_BPtK_sexueller_Missbrauch.pdf" target="_blank" >» Pressemitteilung der BPtK [PDF-Dokument, 37 KB]</a></p>]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 14:34:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Krankenhausfinanzierung an moderne Versorgungsstandards anpassen - BPtK fordert Reformen für Einrichtungen der Psychiatrie und Psychosomatik</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/krankenhausfinanzierung-an-moderne-versorgungsstandards-anpassenbrbptk-fordert-reformen-fuer-einri.html</link>
			<description>Die Qualität einer stationären Behandlung psychisch kranker Menschen hängt wesentlich von Anzahl...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Qualität einer stationären Behandlung psychisch kranker Menschen hängt wesentlich von Anzahl und Qualifikation des therapeutischen und pflegerischen Personals ab. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) begrüßt deshalb den Gesetzentwurf zur Einführung eines neuen Entgeltsystems in psychiatrischen und psychosomatischen Einrichtungen, der heute im Bundestag in erster Lesung beraten wird. „Die Psychiatrie-Personalverordnung, die bisher den Personalbedarf und damit die Finanzierung der stationären Versorgung psychisch kranker Menschen prägt, ist überholt“, stellt BPtK-Präsident Prof. Dr. Rainer Richter fest. „Auch Krankenhäuser sollten sich heute an den Ergebnissen der evidenzbasierten Medizin und an Leitlinien messen lassen.“ Der Gesetzentwurf sieht vor, dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) damit zu beauftragen, Indikatoren für eine einrichtungs- und sektorenübergreifende Qualitätssicherung festzulegen. Dabei wird der G-BA auch verpflichtet, Empfehlungen für die Ausstattung der stationären Einrichtungen mit therapeutischem Personal zu beschließen und sich dabei an der Psychiatrie-Personalverordnung (Psych-PV) zu orientieren.</p>
<p> </p>
<p>Aus Sicht der BPtK ist die Psych-PV keine ausreichende Grundlage mehr, um die Personalausstattung in den Kliniken für psychisch kranke Menschen festzulegen. Als die Psych-PV Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts verabschiedet wurde, stand die Entwicklung der evidenzbasierten Medizin noch am Anfang. Evidenzbasierte Versorgungskonzepte leiten Behandlungsziele, insbesondere aber auch diagnostische, therapeutische und pflegerische Maßnahmen aus wissenschaftlich überprüften Leitlinien ab. Nach der veralteten Psych-PV erhalten psychisch Kranke in Kliniken im Prinzip jedoch z. B. nur dann Psychotherapie, wenn eine „schwere Neurose“ oder eine Persönlichkeitsstörung vorliegt. Nach heutigem Wissenstand ist Psychotherapie aber bei allen psychischen Erkrankungen ein oder das Behandlungsverfahren der Wahl.</p>
<p> </p>
<p>Darüber hinaus berücksichtigt die Psych-PV nicht das Psychotherapeutengesetz von 1999 und die damit geschaffenen neuen Heilberufe des Psychologischen Psychotherapeuten und des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Im Jahr 2010 arbeiteten rund 6.250 Psychotherapeuten in Krankenhäusern. Damit tragen heutzutage Psychotherapeuten zusammen mit rund 7.000 Fachärzten entscheidend zur stationären Versorgung psychisch kranker Menschen bei. „Bei der Personalbemessung und der Reform der Krankenhausfinanzierung müssen sie deshalb endlich angemessen berücksichtigt werden“, fordert BPtK-Präsident Richter.</p>
<p> </p>
<p>Der Gesetzentwurf für ein neues Entgeltsystem hat das Ziel, Tagespauschalen in psychiatrischen und psychosomatischen Krankenhäusern einzuführen. Die schrittweise Umsetzung erfolgt in einer vierjährigen, freiwilligen und budgetneutralen Einführungsphase bis 2016 und ab 2017 in einer fünfjährigen Konvergenzphase, in denen die Entgelte jedes Krankenhauses an landesweit geltende Basiswerte angeglichen werden.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Download:</strong><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/03_2012/PM_BPtK_Krankenhausfinanzierung.pdf" target="_blank" >» Pressemitteilung der BPtK: Erste Lesung im Bundestag zum Psych-Entgeltgesetz [PDF-Dokument, 56 KB]</a></p>]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 12:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Nicht zögern, über seelische Nöte zu sprechen - &lt;br&gt;BPtK-Patientenbroschüre „Wege zur Psychotherapie“</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/nicht-zoegern-ueber-seelische-noete-zu-sprechenbrbptk-patientenbroschuere-wege-zur-psychothera.html</link>
			<description>Jährlich erkrankt knapp jeder dritte Deutsche an einer psychischen Erkrankung. Seelische Leiden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jährlich erkrankt knapp jeder dritte Deutsche an einer psychischen Erkrankung. Seelische Leiden sind alltäglich, kommen in jeder Familie vor und können jeden treffen, ob jung oder alt, männlich oder weiblich, hier geboren oder zugezogen. Nicht jedem ist jedoch der Weg zum Psychotherapeuten vertraut. Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) veröffentlicht deshalb heute die Patientenbroschüre „Wege zur Psychotherapie“. „Unser Wegweiser richtet sich in erster Linie an Menschen, die noch nicht bei einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten waren und sich erst einmal darüber informieren möchten, welche Hilfen es bei psychischen Erkrankungen gibt“, erläutert BPtK-Präsident Prof. Dr. Rainer Richter. „Die Broschüre ist auch hilfreich für Lebenspartner, Freunde und Kollegen.“</p>
<p> </p>
<p>Manche Menschen scheuen ein erstes Gespräch mit einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten, weil sie grundsätzlich nicht gerne über persönliche Probleme oder über Gefühle sprechen, schon gar nicht mit einem Fremden. Andere können sich nicht vorstellen, was in einer Psychotherapie passiert. Und einige fragen sich, ob Psychotherapie überhaupt wirkt. Die Broschüre bietet auf diese Fragen verständliche und wissenschaftlich fundierte Antworten – Antworten, auf die Patienten sich verlassen können. „Wir möchten dem Leser Mut machen, sich bei seelischen Krisen mit vertrauten Menschen auszutauschen und sich, wenn diese Hilfe nicht ausreicht, an einen Hausarzt oder einen Psychotherapeuten zu wenden“, erklärt BPtK-Präsident Richter, „psychische Krankheiten sind genauso gut zu behandeln wie körperliche Krankheiten.“</p>
<p> </p>
<p>Die Broschüre ist als <a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/03_2012/BPtK-Broschuere_Wege_zur_Psychotherapie.pdf" target="_blank" >PDF-Download</a> oder als gedruckte Broschüre bei der BPtK-Geschäftsstelle erhältlich:</p>
<p> </p>
<p>Bundespsychotherapeutenkammer<br />Klosterstr. 64<br />10179 Berlin<br /><a href="mailto:info@bptk.de" >info[at]bptk.de</a></p>
<p> </p>
<p><strong>Downloads:</strong><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/03_2012/PM_BPtK_Wege_zur_PT.pdf" target="_blank" >» Pressemitteilung der BPtK: Nicht zögern, über seelische Nöte zu sprechen - BPtK-Patientenbroschüre „Wege zur Psychotherapie“ [PDF-Dokument, 32 KB]</a><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/03_2012/BPtK-Broschuere_Wege_zur_Psychotherapie.pdf" target="_blank" >» BPtK-Patientenbroschüre „Wege zur Psychotherapie“ [PDF-Dokument, 780 KB]</a><br /><br /><strong> </strong></p>
<p><strong>Link:</strong><br /><a href="http://www.bptk.de/patienten/einfuehrung.html" target="_blank" >» Patientenseiten der BPtK</a></p>]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 12:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Bessere Prävention bei Glücksspiel notwendig - Nationale Strategie zur Drogen- und Suchtpolitik 2012 veröffentlicht</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/bessere-praevention-bei-gluecksspiel-notwendigbrnationale-strategie-zur-drogen-und-suchtpolitik-2.html</link>
			<description>Am 15. Februar 2012 hat das Bundeskabinett die Nationale Strategie zur  Drogen- und Suchtpolitik...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 15. Februar 2012 hat das Bundeskabinett die Nationale Strategie zur  Drogen- und Suchtpolitik 2012 verabschiedet, die damit den Aktionsplan  Drogen und Sucht von 2003 ablöst. Die Bundespsychotherapeutenkammer  (BPtK) unterstützt die neu ausgerichtete Drogen- und Suchtpolitik der  Bundesregierung, die vielfältige und differenzierte Maßnahmen zur  Prävention sowie zur Verringerung von Missbrauch und Abhängigkeit  beschreibt. Insbesondere begrüßt die BPtK, dass als neue Schwerpunkte  Medikamentenmissbrauch im Alter und Sucht bei Migranten aufgegriffen  werden und damit bisher vernachlässigte und besonders gefährdete Gruppen  in den Fokus gerückt werden.</p>
<p> </p>
<p>Die BPtK fordert außerdem eine  bessere Früherkennung und Frühintervention bei pathologischem  Glücksspiel, insbesondere bei Jugendlichen. Kinder und Jugendliche  erfahren, dass sie durch so genannte „exzessiv belohnenden  Verhaltensweisen“, also beispielsweise suchtartiges Verhalten im  Glücksspiel, unangenehme Gefühle, wie z. B. Frustration, Unsicherheiten  und Ängste, regulieren und unterdrücken können. Kommen ungünstige  Entwicklungsbedingungen hinzu, wie Vernachlässigung und fehlende  Erziehungskompetenz der Eltern, ist das Risiko erhöht, dass wichtige  Kompetenzen und Fähigkeiten, wie z. B. ein angemessener Umgang mit  Stress, nicht entwickelt werden.</p>
<p> </p>
<p>Die Kompetenzen von  Psychotherapeuten sind in allen Bereichen der Suchtkrankenversorgung  vertreten. Die Deutsche Gesellschaft für Suchtpsychologie (2005)  schätzt, dass in ambulanten Beratungs- und Behandlungsstellen der  Suchthilfe ca. 500 Psychotherapeuten, in stationären medizinischen  Rehabilitationseinrichtungen für Abhängigkeitskranke bis zu 700  Psychotherapeuten und in psychiatrischen Fachkrankenhäusern und  Fachabteilungen etwa 400 weitere Psychotherapeuten in der Behandlung  Abhängigkeitskranker tätig sind.</p>
<p> </p>
<p>Hinzu kommen mehr als 13.000  Psychologische Psychotherapeuten, die jährlich mehr als eine Million  Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung behandeln. Die im April  dieses Jahres erfolgte Flexibilisierung der Psychotherapie-Richtlinie  im Bereich der Abhängigkeitserkrankungen stellt insbesondere für  alkoholkranke Patienten, die einen Rückfall erlitten haben und nicht  immer einer Entgiftungsbehandlung bedürfen, eine wichtige Verbesserung  der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung dar. Außerdem wurde  dadurch, dass der Gemeinsame Bundesausschuss das Indikationsspektrum der  Psychotherapie um den „schädlichen Gebrauch“ psychotroper Substanzen  erweiterte, einer großen Patientengruppe der Zugang zur ambulanten  psychotherapeutischen Behandlung erleichtert. Psychotherapeuten  behandeln auch Suchtpatienten mit komorbiden psychischen Erkrankungen,  insbesondere auch im Anschluss an eine Entwöhnungsbehandlung.</p>
<p> </p>
<p>Schwerpunkt  im Bereich Alkohol sind u. a. Maßnahmen zur Prävention des  Alkoholkonsums von Kindern und Jugendlichen, wie die Reduzierung der  Häufigkeit des Rauschtrinkens bei Kindern und Jugendlichen und die  konsequente Umsetzung der bestehenden Regelungen des  Jugendschutzgesetzes. Zudem macht der Bericht auf die Situation von  Kindern aus suchtbelasteten Familien und Modellprojekte in diesem  Bereich aufmerksam.</p>
<p> </p>
<p>Ein neuer Schwerpunkt im Bereich  Medikamentenabhängigkeit ist das Thema Sucht im Alter. Insbesondere  Maßnahmen zur Förderung einer besseren Zusammenarbeit zwischen Apotheken  und Hausärzten sowie der Ausbau der Kooperation zwischen der Alten- und  der Suchthilfe sollen helfen, eine Arzneimittelabhängigkeit bei alten  Menschen zu verringern oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Wenn  auch im Durchschnitt der Konsum von Alkohol und Tabak mit zunehmendem  Alter zurückgeht, seien Substanzmissbrauch und -abhängigkeit im höheren  Alter keine Seltenheit mehr, so der Bericht. Dabei stehe bei Menschen  über 60 Jahren die Medikamentenabhängigkeit im Vordergrund.</p>
<p> </p>
<p><strong>Downloads:</strong></p>
<p><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/03_2012/Stellungnahme_BPtK_Drogen_und_Suchtpolitik.pdf" target="_blank" >» BPtK-Stellungnahme vom 24. November 2011 zur Nationalen Strategie zur Drogen- und Suchtpolitik [PDF-Dokument, 45 KB]</a><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/03_2012/Drogenbeauftragte_Bundesr._Drogen_und_Suchtpolitik.pdf" target="_blank" >» <span class="external-link-new-window">Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung: Nationale Strategie zur Drogen- und Suchtpolitik</span> [PDF-Dokument, 383 KB]</a></p>]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 11:35:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Psychotherapie europaweit stärker nutzen - Europäische Experten kritisieren Favorisierung der Pharmakotherapie</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/psychotherapie-europaweit-staerker-nutzen-europaeische-experten-kritisieren-favorisierung-der-phar.html</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 11:52:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Psychische Belastungen am Arbeitsplatz erhöhen Herzinfarktrisiko - DAK-Gesundheitsreport 2012: Weitere Zunahme psychischer Erkrankungen</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/psychische-belastungen-am-arbeitsplatz-erhoehen-herzinfarktrisiko-dak-gesundheitsreport-2012-weit.html</link>
			<description>Für Menschen mit beruflichem Stress ist das Risiko einer koronaren  Erkrankung mehr als verdoppelt....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Menschen mit beruflichem Stress ist das Risiko einer koronaren  Erkrankung mehr als verdoppelt. Eine Depression erhöht das Risiko eines  Herzinfarktes um 60 bis 100 Prozent. Psychische Belastungen am  Arbeitsplatz sind ein Risikofaktor für psychische Erkrankungen, die nach  dem DAK-Gesundheitsreport weiter zunehmen: Im Jahr 2011 gingen 13,4  Prozent der betrieblichen Fehltage bei der DAK auf psychische  Erkrankungen zurück. 2010 waren es noch 12,1 Prozent gewesen.</p>
<p> </p>
<p>Eine  repräsentative Umfrage der DAK bei rund 3.000 Erwerbstätigen zwischen  25 und 65 Jahren belegt die Bedeutung der beruflichen Stressbelastung.  Circa 17 Prozent der Befragten klagten über zu wenig Anerkennung durch  Vorgesetzte, knapp ein Drittel berichtete über Ängste um die berufliche  Zukunft. Ebenfalls ein Drittel gab an, nach einem normalen Arbeitstag zu  müde zu sein, um noch irgendetwas tun zu können, was Freude bereitet.  Jeder fünfte Erwerbstätige (21,8 Prozent) berichtete über starke  Belastungen durch Zeitdruck, aber nur jeder zehnte (8,4 Prozent) über  starke Belastungen durch körperliche Anstrengungen. Nach dem  DAK-Gesundheitsreport leidet jeder elfte Befragte unter einer  „beruflichen Gratifikationskrise“, also einem starken Missverhältnis von  beruflicher Verausgabung und „Belohnung“. Beschäftigte, die diesem  Arbeitsstress ausgesetzt sind, schätzen ihr Herzinfarktrisiko höher ein.  (Als Belohnung wurden Wertschätzung, soziale Unterstützung,  Arbeitsplatzsicherheit und Vergütung gewertet.)</p>
<p> </p>
<p>Der  DAK-Gesundheitsreport betont zu Recht die psychosozialen Belastungen im  Betrieb und empfiehlt, Menschen in einer „Gratifikationskrise“ für  betriebliche Präventionsprogramme zu gewinnen. Auch sollten Hausärzte  verstärkt auf psychosoziale Belastungen im Beruf achten und diese  erfragen. Die DAK-Empfehlungen entsprechen der Nationalen  VersorgungsLeitlinie zu koronaren Herzkrankheiten, nach der individuelle  psychosoziale Risikofaktoren erfasst und Herzerkrankungen durch  „geeignete unterstützende, psychotherapeutische und/oder medikamentöse  Maßnahmen“ begegnet werden sollen. Im Jahr 2010 starben in Deutschland  rund 60.000 Menschen an einem Herzinfarkt. Damit gehört er zu den  häufigsten Todesursachen.</p>
<p> </p>
<p><strong>Download:</strong><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/02_2012/DAK_Gesundheitsreport_2012.pdf" target="_blank" >» DAK Gesundheitsreport  [PDF-Dokument, 3,3, MB]</a></p>]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 08:23:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tag der Neuapprobierten am 4. Februar 2012 in Dortmund</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/tag-der-neuapprobierten-am-4-februar-2012-in-dortmund.html</link>
			<description></description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Web-Bericht</category>
			<category>Mitgliederinformation</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 10:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>177 zusätzliche Praxissitze für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie - Gemeinsamer Bundesausschuss korrigiert falsche Berechnung</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/177-zusaetzliche-praxissitze-fuer-kinder-und-jugendlichenpsychotherapie-gemeinsamer-bundesausschu.html</link>
			<description>Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute seine Berechnung der Mindestquote für ambulante...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat heute seine Berechnung der Mindestquote für ambulante Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie korrigiert. Danach entstehen bundesweit voraussichtlich 177 zusätzliche Praxissitze für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. „Wir hatten immer wieder kritisiert, dass der G-BA für die Versorgung von Kindern und Jugendlichen Psychotherapeuten zählt, die gar keine Kinder und Jugendlichen behandeln“, stellt Prof. Dr. Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), fest. „Aus unserer Sicht hätten die zusätzlichen Praxissitze schon seit 2009 für die Versorgung zur Verfügung stehen müssen.“ Die neue Berechnung für die Mindestquote tritt allerdings erst ab 1. Januar 2013 in Kraft. „Das Gesetz zur Mindestquote in der ambulanten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie entfaltet damit erst vier Jahre nach seinem Inkrafttreten die Wirkung, die der Gesetzgeber beabsichtigte“, kritisiert BPtK-Präsident Richter. Die Regelung ist bis Ende 2013 befristet.</p>
<p> </p>
<p>Am 1. Januar 2009 führte der Gesetzgeber eine Mindestquote für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie ein, um die Versorgung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Danach sollten mindestens 20 Prozent der niedergelassenen Psychotherapeuten „ausschließlich“ Kinder und Jugendliche behandeln. Der G-BA benötigte nach Inkrafttreten des Gesetzes noch fast ein Jahr, um die notwendigen Verwaltungsvorschriften zur Umsetzung der Mindestquote zu schaffen. Dabei zählte er dann aber Psychotherapeuten, die sowohl als „Psychologischer Psychotherapeut“ als auch „Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut“ zur gesetzlichen Krankenversicherung zugelassen sind, zur Hälfte als Psychotherapeuten, die ausschließlich Kinder und Jugendliche behandeln.</p>
<p> </p>
<p>Ein Blick in die Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigungen hätte schon damals geklärt, dass doppelt zugelassene Psychotherapeuten nur in sehr geringem Umfang Kinder und Jugendliche behandeln. In Deutschland arbeiten 667 niedergelassene Psychotherapeuten mit einer doppelten Zulassung. Davon behandeln mehr als 40 Prozent ausschließlich Erwachsene. Nur knapp zehn Prozent behandeln überhaupt zur Hälfte Kinder und Jugendliche. Dies hatte der G-BA für alle doppelt zugelassenen Psychotherapeuten angenommen.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Download:</strong><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/02_2012/20120216_Mindestquote_f%C3%BCr_Kinder-_und_Jugendlichenpsychotherapie.pdf" target="_blank" >» Pressemitteilung der BPtK: Mindestquote für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie [PDF-Dokument, 28 KB]</a></p>]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 10:27:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Krebsregister und bessere psychoonkologische Versorgungsstrukturen - Empfehlungen des Nationalen Krebsplans sollen umgesetzt werden</title>
			<link>http://www.ptk-nrw.de/de/aktuelles/nachrichten-2011/detail/article/krebsregister-und-bessere-psychoonkologische-versorgungsstrukturen-empfehlungen-des-nationalen-kre.html</link>
			<description>Die Empfehlungen des Nationalen Krebsplans sollen  politisch umgesetzt werden – darauf einigten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Empfehlungen des Nationalen Krebsplans sollen  politisch umgesetzt werden – darauf einigten sich das  Bundesgesundheitsministerium (BMG) und die zuständigen  Spitzenorganisationen. Im Zentrum der gemeinsamen Erklärung stehen u. a.  die Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung und die  Qualitätssicherung von onkologischen Versorgungsstrukturen. Bei der  Weiterentwicklung der Qualitätssicherung hat der flächendeckende Ausbau  von klinischen Krebsregistern Priorität. Das BMG bereitet zurzeit eine  gesetzliche Regelung vor.</p>
<p class="bodytext"> </p>
<p class="bodytext">Um das Ziel einer besseren psychoonkologischen  Versorgung zu erreichen, wurde von der Arbeitsgruppe, in der auch die  BPtK mitgearbeitet hat, vordringlich empfohlen, die psychoonkologische  Dokumentation zu vereinheitlichen, eine Bestandsaufnahme zur  psychoonkologischen Versorgung durchzuführen und die ambulante  psychoonkologische Versorgung zu verbessern. Auch diese Maßnahmen sollen  nun politisch umgesetzt werden. Ziel ist es, dass krebskranke Menschen  und ihre Angehörigen notwendige psychosoziale Unterstützung und  psychoonkologische Behandlung auch tatsächlich erhalten.</p>
<p class="bodytext"> </p>
<p class="bodytext">Der Nationale Krebsplan wurde im Juni 2008 vom BMG  gemeinsam mit der Deutschen Krebsgesellschaft, der Deutschen Krebshilfe  und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren ins Leben gerufen, um  die Aktivitäten aller an der Krebsbekämpfung Beteiligten besser  aufeinander abzustimmen und ein zielorientiertes Vorgehen zu fördern.  Die jeweils verantwortlichen Akteure setzen die in ihren Zuständigkeits-  und Regelungsbereich fallenden Empfehlungen eigenverantwortlich um. Die  Maßnahmen zur Verbesserung der psychoonkologischen Versorgung –  insbesondere einer besseren ambulanten Versorgung – fallen u. a. in den  Verantwortungsbereich der Krankenkassen und der Kassenärztlichen  Bundesvereinigung, die aufgefordert wurden, den Zugang zur ambulanten  psychotherapeutischen Versorgung für Krebspatienten zu erleichtern.</p>
<p class="bodytext"> </p><div class="news-single-additional-info"><p><strong>Download:</strong><br /><a href="fileadmin/user_upload/pdf/Aktuelle_Informationen/2012/02_2012/Gemeinsame_Erklaerung_Nationaler_Krebsplan.pdf" target="_blank" >» Gemeinsame  Erklärung des Bundesministeriums für Gesundheit, der  Spitzenorganisationen und des Vorsitzlandes der  Gesundheitsministerkonferenz der Länder zur gesundheitspolitischen  Umsetzung des Nationalen Krebsplans [PDF-Dokument, 45 KB]</a></p><ul> </ul><p class="bodytext"> </p>
<p class="bodytext"><strong>Link:</strong><br /><a href="http://www.bmg.bund.de/praevention/nationaler-krebsplan/der-nationale-krebsplan-stellt-sich-vor.html" target="_blank" >» <span class="external-link-new-window">Homepage Nationaler Krebsplan</span></a></p></div>]]></content:encoded>
			<category>BPtK</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 10:18:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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