Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen

Die Hochwasserkatastrophe im Juli 2021 hat für viele Menschen in Nordrhein-Westfalen existenziell bedrohliche Auswirkungen mit sich gebracht, deren Folgen werden noch lange nach dem Aufräumen spürbar bleiben werden. Psychische Belastungen im Zusammenhang mit traumatischen Erfahrungen treten oft erst mit einiger Verzögerung auf. Entsprechend fordert die Psychotherapeutenkammer NRW ein ausreichendes Angebot an Behandlungsmöglichkeiten für psychisch belastete Flutopfer. An die Krankenkassen ergeht der Aufruf, die außervertragliche Psychotherapie im Kostenerstattungsverfahren nach § 13. Abs. 3 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) beschleunigt zu bearbeiten und zu bewilligen. So können Privatpraxen vorübergehend in die Versorgung von gesetzlich Versicherten mit einbezogen werden. (s. hierzu auch die Resolution „Psychische Folgen der Hochwasserkatastrophe in Nordrhein-Westfalen ernst nehmen – die Menschen nicht vergessen!“  der Psychotherapeutenkammer NRW [PDF, 117 KB] und die epd-Meldung „Flutopfer haben Anspruch auf psychologische Hilfe “ [PDF, 63 KB]

Im Folgenden informiert die Psychotherapeutenkammer NRW in ihrem Themenschwerpunkt „Hochwasserkatastrophe in NRW“ über Bewältigungsmöglichkeiten, Hilfsangebote für betroffene Bürgerinnen und Bürger sowie für Praxisinhabende, die selbst in Not geraten sind.

Wertvolle Hilfe vor Ort

Die Psychotherapeutenkammer NRW im Gespräch mit dem Netzwerk „Soforthilfe Psyche Netzwerk Helfer:innen Flutopfer“.