Mobbing und Cybermobbing: Interventionsmethoden mit Kindern und Jugendlichen in der Psychotherapie

Samstag, 24. April 2021, 9:00 bis 16:15 Uhr
Online | Teilnahmegebühr: 110 Euro
Fortbildungspunkte: 10

Viele Kinder und Jugendliche kommen mit unterschiedlichen Formen von (Cyber-)mobbing in Berührung. Um massive Zuspitzungen, chronische Verläufe und negative psychosoziale Folgen zu verhindern, ist ein effektives Lösen der komplexen aggressiven Dynamik notwendig. Das Vorkommen von (Cyber-)mobbing ist teilweise der Anlass für das Aufsuchen einer Psychotherapie, spielt jedoch auch oft im Rahmen der Therapie anderer psychischer Störungsbilder (z.B. depressive Störungen, ADHS) eine wichtige Rolle. Für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ist es wichtig, eigene Behandlungsmöglichkeiten im Umgang mit (Cyber-)mobbing zu kennen.

Programm

9:00 bis 16:15 Uhr
(Mittagspause 12:15 bis 13:00 Uhr)

Im Rahmen der Online-Fortbildung werden Handlungsstrategien für die psychotherapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die viktimisiert werden oder andere viktimisieren, anhand von praktischen Übungen, Filmbeispielen und Interviews vorgestellt:

  • Unterscheidung entwicklungsfördernder Konflikte von (Cyber-)mobbing 
  • Erarbeitung des Verständnisses für die Ursachen und die Folgen 
  • Vorstellung von Handlungsstrategien für die psychotherapeutische Arbeit 
  • Grenzen der psychotherapeutischen Arbeit 
  • Relevante Kooperationspartner 

Referentin:
Dr. Nina Spröber-Kolb
, Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin, Neu-Ulm