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Psychotherapeuten
Kammer NRW


Kammer für Psychologische
Psychotherapeuten
und Kinder- und Jugendlichen-
psychotherapeuten
Nordrhein-Westfalen

Was wird bei Terminabsagen durch Patientinnen und Patienten empfohlen?


Die psychotherapeutische Versorgung der Bevölkerung in unmittelbarem persönlichem Kontakt ist insbesondere in Akutfällen und psychisch herausfordernden Zeiten notwendig. Psychotherapeutische Praxen müssen daher für Patientinnen und Patienten auch physisch erreichbar bleiben, sofern es die äußeren Umstände erlauben.

 

Kommt es infolge des Coronavirus zu Terminabsagen durch Patientinnen und Patienten, ist es ratsam, alle ausgefallenen Sitzungen mit Datum und Namen der Patientin oder des Patienten zu dokumentieren. Gegebenenfalls kann die Dokumentation über die Ausfälle im Zusammenhang mit Ersatzansprüchen anonymisiert (z.B. Hilfsprogramme der Regierung) eingebracht werden.

 

Unter Umständen kann die Behandlung von Patientinnen und Patienten, die bis auf Weiteres nicht mehr in die Praxis kommen, als Videobehandlung und per Telefon weitergeführt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Antwort auf die Frage Was gilt für den Einsatz von Video und Telefon in der Psychotherapie?


Hinweis für psychotherapeutische Praxen ohne Kassenzulassung


Versicherte der privaten Krankenversicherung, die in ihren Verträgen auch psychotherapeutische Leistungen vereinbart haben, können derzeit bis zum 30. September 2020 per Videotelefonat behandelt werden, ohne dass sie vorab die Genehmigung ihrer Krankenkasse einholen müssen. Die Patientinnen und Patienten in psychotherapeutischen Praxen ohne Kassenzulassung sind jedoch nach § 14 Absatz 4 der Berufsordnung der Psychotherapeutenammer NRW [PDF-Dokument, 97 KB] und § 630c Absatz 3 Bürgerliches Gesetzbuch in Textform darüber zu informieren, dass eine vollständige Übernahme der Kosten für eine Videosprechstunde und für psychotherapeutische Leistungen per Telefon gegebenenfalls nicht gesichert ist.

 

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