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Psychotherapeuten
Kammer NRW


Kammer für Psychologische
Psychotherapeuten
und Kinder- und Jugendlichen-
psychotherapeuten
Nordrhein-Westfalen

09.12.+11./12.2020, Online

Begutachtung psychisch reaktiver Traumafolgen in aufenthaltsrechtlichen Verfahren Teil I


Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht!

Sie haben die Möglichkeit, sich in eine Warteliste* einzutragen.


Mittwoch, 9. Dezember 2020, 16:00 bis 19:45 Uhr

Freitag, 11. Dezember 2020, 16:00 bis 19:30 Uhr

Samstag, 12. Dezember 2020, 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr

Online | Teilnahmegebühr: 200 Euro

Fortbildungspunkte: voraussichtlich 13*

 

Im ersten Teil des Online-Fortbildungscurriculums, das die PTK NRW in Kooperation mit der Ärztekammer Nordrhein anbietet, werden die rechtlichen Rahmenbedingungen der Begutachtung, Grundlagen und Spezifika der Diagnostik von Traumafolgestörungen, transkulturelle Aspekte der Begutachtung, Spezifika der Beziehungsgestaltung in der Begutachtungssituation und die Arbeit mittels Einsatz von Sprachmittlerinnen und Sprachmittlern behandelt.

 

Moderation:

Eva van Keuk, Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin, Leitung Psychotherapie, Psychosoziales Zentrum für Flüchtlinge (PSZ) Düsseldorf

Veronika Wolf, Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin, PSZ Düsseldorf

 

Programm Mittwoch

16:00 Uhr bis 19:45 Uhr

(Pause 18:00 Uhr bis 18:15 Uhr)

 

  • Rechtlicher Rahmen der Begutachtung
  • Unterschiede Atteste/Bescheinigungen/Gutachten/Stellungnahmen - Mindestnormen
  • Standards zur Begutachtung psychotraumatisierter Menschen (SBPM), Gutachtengliederung
  • Formen traumatisierender Gewalt
  • Stress und pathologische Folgen
  • Akute Belastungsreaktion und PTBS-Konzepte


Programm Freitag

16:00 Uhr bis 19:30 Uhr
(Pause 17:45 Uhr bis 18:00 Uhr)

  • Transkulturelle Aspekte der Begutachtung: Umgang mit kulturellem Befremden, transkulturelle Kompetenz, Kulturspezifische Besonderheiten
  • Asyl- und Ausländerrecht mit Fallbeispielen

 

Programm Samstag

9:00 Uhr bis 13:00 Uhr
(Pause 10:45 Uhr bis 11:00 Uhr)

  • Der Einsatz von Sprachmittler*innen in der Begutachtung
  • Standardisierte Psychodiagnostik
  • Traumaspezifische Beziehungsaspekte, Übertragung, Gegenübertragung
  • Sekundäre Traumatisierung, Burnout-Prophylaxe
  • Abschluss, Fragen und Feedback Teil I


Referentinnen und Referenten

  • Dr. med. (YU) M. san. Ljiljana Joksimovic,
    Chefärztin der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, LVR-Klinik Viersen
  • Eva van Keuk
    Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin, Leitung Psychotherapie, PSZ Düsseldorf
  • Eike Leidgens,
    Dipl.-Psych., Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum
  • Tom Siebertz
    Volljurist, Verfahrensberater, PSZ Düsseldorf
  • Veronika Wolf
    Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin, PSZ Düsseldorf


» Anmeldeformular für die Warteliste* [PDF-Dokument, 97 KB]

* Rückwirkende Akkreditierung der Fortbildungen und Anerkennung von Fortbildungspunkten

Derzeit ist es uns leider noch nicht möglich, Online-Fortbildungsveranstaltungen zu akkreditieren oder anzuerkennen. Dafür muss die geltende Fortbildungsordnung der Psychotherapeutenkammer NRW durch einen Beschluss der Kammerversammlung geändert werden. Ein solcher Beschluss könnte voraussichtlich am 31. Oktober 2020 ergehen. Aus diesem Grund können die Fortbildungen erst rückwirkend akkreditiert und die entsprechenden Fortbildungspunkte anerkannt werden.

 

 

Curriculum Begutachtung psychisch reaktiver Traumafolgen in aufenthaltsrechtlichen Verfahren


Geflüchtete Menschen, die bei uns Schutz suchen, haben häufig Bürgerkrieg, Verfolgung und Gewalt erlebt, ein Teil von ihnen leidet an psychisch reaktiven Traumafolgestörungen, die im Asylverfahren oftmals nur unzureichend bemerkt werden, was ihre Chancen einschränkt, einen sicheren Aufenthalt zu erhalten. Die Abklärung ihrer Erkrankungen erfordert spezifische Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Psychotraumatologie, Differenzialdiagnostik, transkultureller Kommunikation und Diagnostik unter Einbeziehung von Sprachmittler*innen. Untersucher*innen sollten entsprechend fortgebildet sein, die aktuellen wissenschaftlichen Forschungsergebnisse sowie die kulturspezifischen und rechtlichen Besonderheiten kennen und Erfahrung in der Beziehungsgestaltung mit schwer Traumatisierten in Diagnostik und Therapie haben. Vor diesem Hintergrund entwickelte eine fachübergreifende Arbeitsgruppe die „Standards zur Begutachtung psychotraumatisierter Menschen“ (SBPM), welche die Basis für dieses zweiteilige Curriculum bilden.

Das Curriculum bietet die Psychotherapeutenkammer NRW in Kooperation mit der Ärztekammer Nordrhein an. Die Teilnahme an der Fortbildung soll Interessierte dazu befähigen, entsprechend als Sachverständige gutachterlich tätig zu werden. Die PTK NRW führt eine Sachverständigenliste auf der Grundlage ihrer Verwaltungsvorschrift.

Für die Aufnahme in eine entsprechende Sachverständigenliste der PTK NRW sind der Teilnahmenachweis an beiden Teilen des Curriculums sowie die Erstellung von 3 Gutachten unter Supervision erforderlich.

Weitere Informationen zur Sachverständigentätigkeit finden Sie hier.
Für Fragen rund um die Antragstellung zur Listenaufnahme steht Ihnen unsere Mitgliederberatung zur Verfügung.

 

Geflüchtete Menschen, die bei uns Schutz suchen, haben häufig Bürgerkrieg, Verfolgung und Gewalt erlebt, ein Teil von ihnen leidet an psychisch reaktiven Traumafolgestörungen, die im Asylverfahren oftmals nur unzureichend bemerkt werden, was ihre Chancen einschränkt, einen sicheren Aufenthalt zu erhalten. Die Abklärung ihrer Erkrankungen erfordert spezifische Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Psychotraumatologie, Differenzialdiagnostik, transkultureller Kommunikation und Diagnostik unter Einbeziehung von Sprachmittler*innen. Untersucher*innen sollten entsprechend fortgebildet sein, die aktuellen wissenschaftlichen Forschungsergebnisse sowie die kulturspezifischen und rechtlichen Besonderheiten kennen und Erfahrung in der Beziehungsgestaltung mit schwer Traumatisierten in Diagnostik und Therapie haben. Vor diesem Hintergrund entwickelte eine fachübergreifende Arbeitsgruppe die „Standards zur Begutachtung psychotraumatisierter Menschen“ (SBPM), welche die Basis für dieses zweiteilige Curriculum bilden.

Das Curriculum bietet die Psychotherapeutenkammer NRW in Kooperation mit der Ärztekammer Nordrhein an. Die Teilnahme an der Fortbildung soll Interessierte dazu befähigen, entsprechend als Sachverständige gutachterlich tätig zu werden. Die PTK NRW führt eine Sachverständigenliste auf der Grundlage ihrer Verwaltungsvorschrift, als Download unter www.ptk-nrw.de, Rubrik „Recht“, Unterrubrik „Satzungen und Verwaltungsvorschriften der PTK NRW“, Sachverständige aufenthaltsrechtliche Fragen.

Für die Aufnahme in eine entsprechende Sachverständigenliste der PTK NRW sind der Teilnahmenachweis an beiden Teilen des Curriculums sowie die Erstellung von 3 Gutachten unter Supervision erforderlich.


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