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Psychotherapeuten
Kammer NRW


Kammer für Psychologische
Psychotherapeuten
und Kinder- und Jugendlichen-
psychotherapeuten
Nordrhein-Westfalen

17.-18.05.2019, Düsseldorf

Begutachtung psychisch reaktiver Traumafolgen in aufenthaltsrechtlichen Verfahren Teil I


Freitag, 17. Mai 2019, 16:00 Uhr bis 19:45 Uhr und

Samstag, 18. Mai 2019, 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr in Düsseldorf,

Teilnehmerzahl: 25 | Teilnahmegebühr: 200 Euro (inkl. Verpflegung und Getränke)

Fortbildungspunkte: 16


Im ersten Teil des Fortbildungscurriculums werden die rechtlichen Rahmenbedingungen der Begutachtung, Grundlagen und Spezifika der Diagnostik von Traumafolgestörungen, Transkulturelle Aspekte der Begutachtung, Spezifika der Beziehungsgestaltung in der Begutachtungssituation und die Arbeit mittels Einsatz von Sprachmittler*innen behandelt.

 

 

Programm

Freitag

16:00 Uhr – Anmeldung
16:15 Uhr bis 19:45 Uhr – Seminar mit Pausen
(Kaffeepause 18:00 Uhr – 18:15 Uhr)

 

  • Rechtlicher Rahmen der Begutachtung, Unterschiede Gutachten/Stellungnahmen
  • Standards zur Begutachtung psychotraumatisierter Menschen (SBPM), Gutachtengliederung
  • Formen traumatisierender Gewalt
  • Stress und pathologische Folgen
  • Akute Belastungsreaktion und PTBS-Konzepte

 

Samstag

9:00 Uhr – Anmeldung
9:15 Uhr bis 17:00 Uhr – Seminar mit Pausen
(Mittagspause 12:30 Uhr – 13:15 Uhr)

 

  • Transkulturelle Aspekte der Begutachtung: Umgang mit kulturellem Befremden, transkulturelle Kompetenz, Kulturspezifische Besonderheiten
  • Standardisierte Psychodiagnostik
  • Der Einsatz von Sprachmittler*innen in der Begutachtung
  • Asyl- und Ausländerrecht mit Fallbeispielen
  • Traumaspezifische Beziehungsaspekte, Übertragung, Gegenübertragung
  • Sekundäre Traumatisierung, Burnout-Prophylaxe

 

 

 

Referenten

  • Dr. med. (YU) M. san. Ljiljana Joksimovic,
    Chefärztin der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, LVR-Klinik Viersen
  • Eva van Keuk,
    Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin, Leitung Psychotherapie, PSZ Düsseldorf
  • Eike Leidgens,
    Dipl.-Psych., Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum
  • Tom Siebertz,
    Volljurist, Verfahrensberater, PSZ Düsseldorf
  • Veronika Wolf,
    Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin, PSZ Düsseldorf

 


» Anmeldeformular [PDF-Dokument, 129 KB]
» Wegbeschreibung [PDF-Dokument, 123 KB]

 

» Teil II Begutachtung psychisch reaktiver Traumafolgen in aufenthaltsrechtlichen Verfahren am 5. und 6. Juli 2019

 

 

 

Curriculum Begutachtung psychisch reaktiver Traumafolgen in aufenthaltsrechtlichen Verfahren


Geflüchtete Menschen, die bei uns Schutz suchen, haben häufig Bürgerkrieg, Verfolgung und Gewalt erlebt, ein Teil von ihnen leidet an psychisch reaktiven Traumafolgestörungen, die im Asylverfahren oftmals nur unzureichend bemerkt werden, was ihre Chancen einschränkt, einen sicheren Aufenthalt zu erhalten. Die Abklärung ihrer Erkrankungen erfordert spezifische Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Psychotraumatologie, Differenzialdiagnostik, transkultureller Kommunikation und Diagnostik unter Einbeziehung von Sprachmittler*innen. Untersucher*innen sollten entsprechend fortgebildet sein, die aktuellen wissenschaftlichen Forschungsergebnisse sowie die kulturspezifischen und rechtlichen Besonderheiten kennen und Erfahrung in der Beziehungsgestaltung mit schwer Traumatisierten in Diagnostik und Therapie haben. Vor diesem Hintergrund entwickelte eine fachübergreifende Arbeitsgruppe die „Standards zur Begutachtung psychotraumatisierter Menschen“ (SBPM), welche die Basis für dieses zweiteilige Curriculum bilden.

Das Curriculum bietet die Psychotherapeutenkammer NRW in Kooperation mit der Ärztekammer Nordrhein an. Die Teilnahme an der Fortbildung soll Interessierte dazu befähigen, entsprechend als Sachverständige gutachterlich tätig zu werden. Die PTK NRW führt eine Sachverständigenliste auf der Grundlage ihrer Verwaltungsvorschrift.

Für die Aufnahme in eine entsprechende Sachverständigenliste der PTK NRW sind der Teilnahmenachweis an beiden Teilen des Curriculums sowie die Erstellung von 3 Gutachten unter Supervision erforderlich.

Weitere Informationen zur Sachverständigentätigkeit finden Sie hier.
Für Fragen rund um die Antragstellung zur Listenaufnahme steht Ihnen unsere Mitgliederberatung zur Verfügung.

 

Geflüchtete Menschen, die bei uns Schutz suchen, haben häufig Bürgerkrieg, Verfolgung und Gewalt erlebt, ein Teil von ihnen leidet an psychisch reaktiven Traumafolgestörungen, die im Asylverfahren oftmals nur unzureichend bemerkt werden, was ihre Chancen einschränkt, einen sicheren Aufenthalt zu erhalten. Die Abklärung ihrer Erkrankungen erfordert spezifische Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Psychotraumatologie, Differenzialdiagnostik, transkultureller Kommunikation und Diagnostik unter Einbeziehung von Sprachmittler*innen. Untersucher*innen sollten entsprechend fortgebildet sein, die aktuellen wissenschaftlichen Forschungsergebnisse sowie die kulturspezifischen und rechtlichen Besonderheiten kennen und Erfahrung in der Beziehungsgestaltung mit schwer Traumatisierten in Diagnostik und Therapie haben. Vor diesem Hintergrund entwickelte eine fachübergreifende Arbeitsgruppe die „Standards zur Begutachtung psychotraumatisierter Menschen“ (SBPM), welche die Basis für dieses zweiteilige Curriculum bilden.

Das Curriculum bietet die Psychotherapeutenkammer NRW in Kooperation mit der Ärztekammer Nordrhein an. Die Teilnahme an der Fortbildung soll Interessierte dazu befähigen, entsprechend als Sachverständige gutachterlich tätig zu werden. Die PTK NRW führt eine Sachverständigenliste auf der Grundlage ihrer Verwaltungsvorschrift, als Download unter www.ptk-nrw.de, Rubrik „Recht“, Unterrubrik „Satzungen und Verwaltungsvorschriften der PTK NRW“, Sachverständige aufenthaltsrechtliche Fragen.

Für die Aufnahme in eine entsprechende Sachverständigenliste der PTK NRW sind der Teilnahmenachweis an beiden Teilen des Curriculums sowie die Erstellung von 3 Gutachten unter Supervision erforderlich.


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