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Psychotherapeuten
Kammer NRW


Kammer für Psychologische
Psychotherapeuten
und Kinder- und Jugendlichen-
psychotherapeuten
Nordrhein-Westfalen

09.12.2017, Düsseldorf

Interkulturelle Aspekte in der psychotherapeutischen Praxis
Interkulturelle Psychotherapie – Möglichkeiten und Grenzen


Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht!

Sie haben die Möglichkeit, sich in eine Warteliste* einzutragen.


9:00 Uhr bis 16:30 Uhr in Düsseldorf
Teilnehmerzahl: 25 | Teilnahmegebühr: 95 Euro (inkl. Mittagsimbiss, Getränke)
Fortbildungspunkte: 10

 

Die Arbeit mit Menschen aus anderen Kulturen erfordert neben der erforderlichen Fachkompetenz ein kulturspezifisches Wissen und eine interkulturelle Kompetenz in der Behandlungspraxis. Damit wird auf eine kultursensible und achtsame Annäherung abgezielt, die erforderlich ist, um sprachliche, kulturelle, religiöse und ethnische Besonderheiten der Klientinnen und Klienten wahrzunehmen, Bedeutungszusammenhänge herzustellen, diese zu reflektieren und in eigene Handlungs- und Behandlungsprozesse integrieren zu können. Interkulturelle therapeutische Kompetenz scheint die ideale Voraussetzung dafür zu sein, die sprachlichen, kulturellen, ethnischen und religiösen Missverständnisse in der therapeutischen Behandlung zu minimieren und das gegenseitige Verstehen zwischen Therapeuten und Patienten zu optimieren. Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen in der Finanzierung ambulanter Psychotherapie für Geflüchtete in NRW wird das Seminar ergänzt durch einen Vortrag der Kassenärztlichen Vereinigung zum Thema der Ermächtigung zur vertragspsychotherapeutischen Versorgung von Flüchtlingen.

 

Programm

 

9:00 Uhr – Anmeldung
9:15 Uhr bis 16:30 Uhr – Seminar mit Pausen
(Mittagspause 12:30 Uhr bis 13:15 Uhr)

 

Im Seminar werden interkulturelle Aspekte in der psychotherapeutischen Praxis thematisiert und mit den Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vertieft. Dabei wird u.a. auf folgende Themen eingegangen:

 

  • kulturspezifische familiäre Norm- und Wertesysteme, Kommunikationsweisen, kulturspezifisches Krankheitsverständnis und gegenseitige Erwartungshaltungen der Klienten und Therapeuten
  • migrantensensible Anamneseerhebung
  • die Bedeutung der sprachlichen Verständigung, religiöse Vorstellungen und Krankheitsverständnis
  • kulturbedingte Verständigungsschwierigkeiten, interkulturelle Missverständnisse in der Psychotherapie
  • erhöhte Krankheitsrisiken bei Migranten, krankheitsfördernde bzw. -begünstigende migrationsbedingte Belastungsfaktoren und Inanspruchnahmeverhalten der Migranten

    Dr. Ali Kemal Gün


  • Ermächtigung zur vertragspsychotherapeutischen Versorgung von Flüchtlingen

    Britta Kleiß

 

 

ReferentInnen

  • Dr. Ali Kemal Gün
    Dipl. Psych., Psychologischer Psychotherapeut, Integrationsbeauftragter, LVR-Klinik Köln
  • Britta Kleiß
    Rechtsabteilung, Abteilungsleiterin Bereich Sicherstellung und Qualitätssicherung, Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, Düsseldorf

 


» Anmeldeformular für die Warteliste* [PDF-Dokument, 34 KB]
» Wegbeschreibung [PDF-Dokument, 62 KB]


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