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Psychotherapeuten
Kammer NRW


Kammer für Psychologische
Psychotherapeuten
und Kinder- und Jugendlichen-
psychotherapeuten
Nordrhein-Westfalen

07.09.2019, Dortmund

Medienabhängigkeiten bei Kindern und Jugendlichen


Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht!

Sie haben die Möglichkeit, sich in eine Warteliste* einzutragen.


10:00 Uhr bis 17:30 Uhr in Dortmund
Teilnehmerzahl: 25 | Teilnahmegebühr: 120 Euro (inkl. Mittagsimbiss, Getränke)
Fortbildungspunkte: 10

 

Die „digitale Nabelschnur" versorgt uns mittlerweile an jedem Ort und zu jeder Zeit zuverlässig auch mit emotionalen Nährstoffen. So können Social-Media-Anwendungen, Computerspiele und Cybersexangebote kompensatorisch aber passgenau tiefe menschliche Bedürfnisse und Sehnsüchte bedienen und gewissermaßen als psychische Prothese fungieren. Ein regelmäßiges Eintauchen in Bildschirmrealitäten kann eine machtvolle Eigendynamik entfalten - bisweilen mit sehr problematischen Auswirkungen auf Leib, Leben und Beziehungen. In Ansätzen diagnostisch erfasst, gilt es, „neue" Suchtphänomene verstärkt in den Blick zu nehmen und diesen in Prävention, Beratung und Therapie zu begegnen.



Programm

10:00 Uhr – Anmeldung
10:15 Uhr bis 17:30 Uhr – Seminar mit Pausen
(Mittagspause 12:30 Uhr bis 13:15 Uhr)

 

Im Rahmen der Fortbildung werden Behandlungsansätze bei Medienabhängigkeiten vorgestellt und anhand von Fallbeispielen vermittelt:

  • Grundsätzliche Überlegungen und Thesen zur Ausbreitung der virtuellen Realität in kindlichen und jugendlichen bzw. auch erwachsenen Lebenswelten
  • Computerspiele
    • Attraktoren
    • Belohnungsstrukturen, Auswirkungen auf Motivation und Bildungsprozesse
    • Suchtdynamik und andere Gefährdungspotentiale
    • Abzockmechanismen in „kostenlosen“ Spielen
    • Beratungstools für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und deren Eltern
    • Präventive Ansätze
  • Kommunikation im Netz
    • Attraktoren und Mechanismen
    • Mögliche Folgen für die Persönlichkeitsentwicklung und Beziehungsfähigkeit
    • Beratungstools für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und deren Eltern
  • Internetpornografie
    • Grundlegendes Verständnis, Darstellung unterschiedlicher Positionen und
      Bewertungen
    • Verbreitung des Konsums
    • Erkenntnisse der Wirkungsforschung
    • Mögliche Problemkreise (Sucht, sexuelle Gewalt, Beeinträchtigungen in der Partnerschaft)
    • Umgang mit Betroffenen und Angehörigen in Beratung und Therapie
    • Präventive Ansätze
    • Funktionale Aspekte in der Entwicklung süchtiger Konsummuster
    • Behandlungsstrategien bei Internetsexsucht
  • Arbeit mit Eltern
    • Medienmündigkeit fördern
    • Grenzen und Regeln finden, Filterschutz- und Zeitmanagementsoftware
    • Hilfen für das Gespräch zwischen Eltern und Kindern

 

 

Referenten

  • Tabea Freitag,
    Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin, Haste
  • Lucas Döbel,
    Sozialpädagoge (B.A.), return Fachstelle Mediensucht, Hannover

 

» Anmeldeformular für die Warteliste* [PDF-Dokument, 90 KB]
» Wegbeschreibung [PDF-Dokument, 361 KB]


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