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Psychotherapeuten
Kammer NRW


Kammer für Psychologische
Psychotherapeuten
und Kinder- und Jugendlichen-
psychotherapeuten
Nordrhein-Westfalen

Psychische Störungen von A - Z




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Affekt

affectus = "Gemütsstimmung, Empfindung, Leidenschaft"

Früher wurde der Begriff Affekt im Sinne eines spannungsreichen inneren Zustands verstanden, der von zeitlich begrenzter Dauer ist und durch äußere Eindrücke oder Vorstellungen ausgelöst wird.

In der klinischen Psychologie hat der Begriff Affekt heute weitgehend die gleiche Bedeutung wie die Begriffe Emotion oder Gefühl. Abgrenzungen, nach denen Affekte stärker oder gravierender sind als Emotionen, sind unscharf und wissenschaftlich nicht haltbar.

Die verschiedenen Affekte, z.B. Liebe, Hass, Ärger, Freude, Angst, Trauer, können sich auch in bestimmten Verhaltensmustern ausdrücken, die in Mimik, Gestik, Körperhaltung und Stimme erkennbar sind. Von einem "flachen Affekt" wird gesprochen, wenn das psychische Befinden von außen nicht wahrgenommen werden kann. Besteht zwischen dem körperlichen Ausdruck und dem inneren Gefühl ein Widerspruch, so wird dies als "inadäquater Affekt" bezeichnet.
Siehe auch:
affektive Störungen
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