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Psychotherapeuten
Kammer NRW


Kammer für Psychologische
Psychotherapeuten
und Kinder- und Jugendlichen-
psychotherapeuten
Nordrhein-Westfalen

Psychische Störungen von A - Z




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Angst

Gefühl der Beklemmung, Bedrückung, Bedrohung (angesichts einer Gefahr)

Angst kennt jeder. Die normale Angst ist eine Reaktion auf eine Gefahr, eine Bedrohung oder einen Angriff. Die Ursache der Angst muss dabei nicht immer schon bewusst erkannt sein. Angst alarmiert und hat den Zweck, dass Aktivitäten ausgelöst werden, die die Gefahr erkennen und angemessen reagieren lassen. Die mit der Angst einhergehenden körperlichen Reaktionen helfen dabei auf drohende Gefahren oder Angriffe blitzschnell reagieren zu können, sei es in Form von Flucht oder Angriff. Auch heute sind solche Reaktionen teilweise erforderlich, z. B. im Straßenverkehr, wenn ein Fußgänger vor einem plötzlich auftauchenden Auto zurückspringt, oder vor Schreck erstarrt, bevor er auf die Straße tritt. Dann führen die körperlichen Abläufe zu einer schnellen und intensiven Reaktion. Der Anspannungszustand baut sich aber in der Regel genau so schnell ab, wie er sich aufgebaut hat.

Der Schutzmechanismus Angst kann aber auch zu einem Krankheitsbild werden, wenn die Angst oder die Symptome der Angst sich zu einer starken Belastung oder Bedrohung entwickeln, die der Betroffene nicht mehr kontrollieren kann. Die Angst kann zu einem ständigen Begleiter werden oder dazu führen, dass sich die Lebensqualität der Person durch die Angst erheblich einschränkt und ein normales Teilhaben am Leben deutlich gestört oder gar unmöglich wird. Krankhafte Angst ist dadurch gekennzeichnet dass sie lähmt grundlos oder übertrieben und für die Bewältigung von Situation nicht hilfreich ist.
Siehe auch:
Angststörungen, generalisierte
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