Unter www.hilfe-portal-missbrauch.de Behandlungsangebote schaffen

Im Hilfeportal www.hilfe-portal-missbrauch.de [externer Link] des Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Missbrauchs finden von sexueller Gewalt Betroffene, ihre Angehörigen und Fachkräfte Informationen, Beratung, Hilfsangebote und Aspekte der Prävention. Vertragspsychotherapeutinnen und Vertragspsychotherapeuten sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Privatpraxen können das Angebot unterstützen und sich in der deutschlandweiten Adressdatenbank auf der Internetseite registrieren. 

Seit August 2021 ist das Hilfe-Portal grundlegend überarbeitet und mit neuen Angeboten, vereinfachten Suchfunktionen und erweiterten Informationen online. Mit dem Relaunch wird es notwendig, dass sich bereits in der Datenbank eingetragene Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten nochmals registrieren. Auch Neueinträge von Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten, die Opfer sexuellen Missbrauchs behandeln möchten, sind willkommen. Der Unabhängige Beauftragte der Bundesregierung bittet insbesondere Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten um Unterstützung, die traumaspezifisch arbeiten oder sich hierfür fortgebildet haben.

Wer sich in der Datenbank registrieren lassen möchte, findet auf der Website ein Online-Formular zur Anmeldung [externer Link]. Nach einer fachlichen Prüfung wird das Angebot freigeschaltet und ist dann über das Hilfe-Portal zu finden. Der Eintrag in die Datenbank ist kostenfrei.

Schneller Zugang zu Hilfe 

Betroffene, Angehörige und Fachkräfte finden über das Hilfeportal www.hilfe-portal-missbrauch.de [externer Link] schnellen Zugang zu Hilfe und Beratung; ebenso erhalten Menschen, die sich Sorgen um ein Kind machen oder Fragen zum Thema sexueller Missbrauch haben, über die Seite Unterstützung. Der Weg in die Beratung oder Therapie ist nicht immer einfach. Das Hilfe-Portal Sexueller Missbrauch unterstützt dabei, Hilfeangebote in der Region zu finden, und bietet Informationen für alle, die mehr zum Thema wissen möchten. Je nach Anliegen werden die Nutzerinnen und Nutzer über eine deutschlandweite Datenbank zu passenden Unterstützungs- und Hilfeangeboten geleitet, beispielsweise zu spezialisierten Beratungsstellen, Krisendiensten, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten oder Anwältinnen und Anwälten. 

Hilfe-Telefon und Informationsmaterial

Zusätzlich können sich die Nutzerinnen und Nutzer über das Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch (Telefon 0800 22 55 530) anonym telefonisch oder online unter www.hilfe-telefon-missbrauch.de [externer Link] und www.hilfe-telefon-missbrauch.online [externer Link] beraten lassen. Das Hilfe-Telefon und die dazugehörige Online-Beratung stehen unter der Trägerschaft von N.I.N.A. e.V. (Nationale Infoline, Netzwerk und Anlaufstelle zu sexueller Gewalt an Mädchen und Jungen). Unter www.hilfe-portal-missbrauch.de/downloads [externer Link] findet sich derzeit bereits die Broschüre „Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch. Anrufen – auch im Zweifelsfall“. Demnächst sollen dort weitere Materialien wie Plakate und Kärtchen zum Hilfe-Portal und zum Hilfe-Telefon zur Verfügung stehen. 
 

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